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Am Samstagmittag

Münchnerin (32) stürzt an der Wettersteinspitze in den Tod

Drei Bergsteiger waren am Samstagmittag an der Wettersteinspitze unterwegs. Eine Münchnerin verlor den Halt - und stürzte 60 Meter in die Tiefe. Jede Hilfe kam für sie zu spät.

Mittenwald - Am Samstag gegen 12:10 Uhr war eine aus drei Personen bestehende Bergsteigergruppe aus Deutschland ihm Bereich der Unteren Wettersteinspitze in Richtung der Oberen Wettersteinspitze auf dem Grat unterwegs. 

Dabei stürzte laut der Polizei Tirol eine 32-jährige Münchnerin rund 60 Meter in die Tiefe. Laut Polizei hatte sich vermutlich eine Felsschuppe gelöst. Die Frau erlitt beim Absturz tödliche Verletzungen und wurde von einem Hubschrauber geborgen.

Die Wettersteinspitzen liegen südwestlich von Mittenwald. Auf ihren Graten zieht sich die Grenze zwischen Bayern und Tirol entlang. Die Touren auf und über die Obere Wettersteinspitze ist durchaus anspruchsvoll. Am Ende klettert man in besonders ausgesetztem Gelände. Eine Sicherung wird nicht vorausgesetzt.

Vor etwa zehn Jahren gab es ebenfalls an der Wettersteinspitze einen tödlichen Sturz.

In der aktuellen Bergsteigersaison ist die Region um Garmisch-Partenkirchen derweil von mehreren schlimmen Bergunfällen betroffen. Vor drei Wochen verunglückte der als sehr erfahren geltende Hüttenwirt der Reintalangerhütte mit 51 Jahren tödlich. Auch sein Sohn wurde unter Eismassen begraben. Die Bergretter gingen ein großes Risiko ein, um zumindest ihn lebend zu bergen.

Nur wenige Tage später ließ ein lokales Unwetter die Partnach zum reißenden Strom anschwellen. Ein Garmisch-Partenkirchner wurde von den Fluten mitgerissen und starb. Parallel war eine ganze Schulklasse durch die Fluten am Berg eingeschlossen. 

kmm

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa / Patrick Seeger

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