Sex-Martyrium auf Heimweg von der S-Bahn

Münchnerin (52) zweimal brutal vergewaltigt

Pullach - Ein wahres Martyrium musste am Sonntag eine 52-Jährige in Pullach erleiden. Ein bislang unbekannter Mann vergewaltigte die Münchnerin brutal in einem Waldstück.

Plötzlich war der Mann direkt hinter ihr. Da war es zur Flucht schon zu spät: Sonntagfrüh um 6.30 Uhr durchlebte eine Küchenhilfe (52) in Pullach grauenhafte Minuten – in der Gewalt eines Sexualverbrechers.

Im ersten Morgenlicht kam die Frau morgens am S-Bahnhof an, ihr Ziel war der Burgweg. Doch bereits in der Margarethenstraße auf Höhe des Sportplatzes gab der unheimliche Verfolger seine Deckung auf. Blitzschnell umklammerte der Mann sie von hinten, hielt ihr den Mund zu und schüchterte sie so ein, dass sie in Todesangst keine Gegenwehr mehr wagte. Er zerrte sie in den Wald neben dem Sportplatz, warf sie zu Boden und zog ihr die Hose herunter. Dann vergewaltigte er sie. Doch er war noch längst nicht fertig mit ihr. Er schleifte sie noch weiter in den Wald hinein, entkleidete sie jetzt komplett und missbrauchte die zutiefst geschockte Frau ein zweites Mal. Das alles dauerte eine qualvolle halbe Stunde lang. Um 7 Uhr ließ er von der Frau ab und flüchtete in Richtung S-Bahnhof. Eine Sofortfahndung der Polizei verlief erfolglos. Die Frau hatte leichte Verletzungen erlitten und wurde sofort zum Arzt gebracht. Nach ihrer Beschreibung ist der Vergewaltiger 27 bis 30 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er wirkte wie ein Araber und hat kurze, wellige, schwarze Haare. Er trug einen grünen Parka mit Kapuze. Die Polizei (Kommissariat 15; Tel. 2910-0) bittet um Hinweise.

Dorita Plange

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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