Münchnerin leblos aus Starnberger See gezogen

Starnberg - Die Bemühungen der Retter blieben erfolglos: Eine Frau aus München ist am Vormittag nach ihrer Rettung aus dem Starnberger See im Krankenhaus gestorben. Die Hintergründe des Falls sind noch unklar.

Leblose Frau aus Starnberger See geborgen

Verzweifelt kämpften Notarzt und Sanitäter auf einem Steg um ihr Leben. Doch für eine Rentnerin aus München kam die Hilfe zu spät – zu lange war die 75-Jährige am Montag im bitterkalten Starnberger See getrieben. Sie starb wenige Minuten, nachdem sie ins Krankenhaus nach München gebracht worden war.

Wann das tödliche Drama begonnen hatte, weiß noch niemand. War die Münchnerin beim Spazierengehen an der Starnberger Uferpromenade ausgerutscht und ins Wasser gefallen? Als sie aus dem See gezogen wurde, hatte sie Winterkleidung an, ihre Handtasche hing um die Schulter.

Gegen 10 Uhr hatten Mitarbeiter der Stadt Starnberg unweit des Seerestaurants Undosa die Rentnerin im Wasser treiben sehen. Sie alarmierten sofort die Polizei. Beamte der Wasserschutzpolizei gelang es, noch vor Eintreffen von Wasserwacht und DLRG die 75-Jährige an einen Steg ziehen.

Dort kämpften dann der Notarzt und die Sanitätern um das Leben der Rentnerin aus München. Die völlig unterkühlte Frau wurde zunächst reanimiert. Mit einem Rettungswagen wurde sie ins Klinikum Großhadern gebracht. Dort ist sie nach Angaben der Starnberger Polizei aber verstorben. Wie es zu der Tragödie gekommen war, ermittelt nun die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck.

jam.

Rubriklistenbild: © Römmler

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