Ihre Kleinen landeten bei "Kinderbasar"

Facebookseite schockt Geretsrieder Mütter

Geretsried - Zwei Mütter aus Geretsried haben Bilder ihrer Kleinen auf einer Facebookseite entdeckt, die sich als digitalen "Kinderbasar" bezeichnet. Dahinter steckt die pure Provokation. 

Nicht schlecht staunten zwei Mütter, als sie auf  „Henriettes Kinderbasar“ die Fotos ihres Nachwuchses entdeckten. Wie die Polizei berichtet, stammen diese ursprünglich von den Facebookseiten der 30-jährigen sowie der 28-jährigen Geretsriederinnen und wurden ohne deren Einwilligung verwendet. Beide Mütter erstatteten Anzeige.

Die Facebook-Seite "Henriettes Kinderbasar 5.1" hat bereits deutschlandweit Eltern provoziert - und geschockt. Die Betreiber der Seite haben die Botschaft: Wenn ihr eure Kinder öffentlich auf Facebook zeigt, dann seht her was passiert, JEDER kann sich bedienen - auch Pädophile.

Gegen die anonymen Administratoren liegen laut RP online bereits tausende Anzeigen vor. Die Betreiber würden darüber aber nur lachen, weil sie sich im legalen Bereich bewegen würden, solange sie Posts mit der Privatsphäre-Einstellung "öffentlich" teilen. 

Mit den Fotos auf Facebook können Perverse alles anstellen

Mimikama.at, ein Verein zur Aufklärung von Internet-Nutzern, rät Eltern übrigens davon ab, Bilder ihrer Kinder auf Facebook zu veröffentlichen. Fremde würden sich nicht nur aus illegalen Quellen bedienen, um Cybermobbing oder Kinderpornografie im Netz zu betreiben, sondern durchaus auch in den sozialen Netzwerken nach ihren Opfern fischen.

Gefeit ist davor allerdings auch kein Erwachsener: Hübsche Frauen werden zum Beispiel auf Facebook-Seiten wie "Wixxvorlage" gepostet.

kg

Rubriklistenbild: © dpa-tmn

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Dramatische Szenen in Vaterstetten - doch es ist nicht, wonach es zunächst aussieht
Dramatische Szenen in Vaterstetten - doch es ist nicht, wonach es zunächst aussieht
Ärger nach Abistreich: Es soll sogar Verletzte gegeben haben
Ärger nach Abistreich: Es soll sogar Verletzte gegeben haben
Respekt! Gräfelfinger macht mit 13 sein Abi - aber ein Problem gibt es
Respekt! Gräfelfinger macht mit 13 sein Abi - aber ein Problem gibt es
Illegales Autorennen: Zwei Männer (21) rasen mit mehr als 300 PS über die Münchner Straße
Illegales Autorennen: Zwei Männer (21) rasen mit mehr als 300 PS über die Münchner Straße

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.