Notstall gebaut

Mysteriöser Fall: THW muss obdachlosen Rindern helfen

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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.
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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.
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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.
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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.
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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.
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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.
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Es gibt sicher angenehmere Aufgaben: 20 THWler errichten in Hochbrück (Gemeinde Garching) bis in die Nacht hinein bei Sturm und Schneeregen zwei provisorische Rinderställe.

Garching - Das geht auf keine Kuhhaut: Weil 120 obdachlose Rinder bei Schnee und Eis nicht länger draußen bibbern konnten, sind 20 THW-Kräfte ausgerückt.

Sie haben Sonntagabend in einer sechsstündigen Nacht-und-Schneesturm-Aktion zwei Notställe errichtet.

Offenbar war das Landrats- bzw. Veterinäramt eingeschritten, weil die armen Viecher dem eiskalten Winterwetter schutzlos ausgeliefert waren. Eine offizielle Bestätigung des Amtes blieb am Sonntag jedoch aus.

Obdachlose Rinder? Der Fall ist undurchsichtiger als der Schneesturm am besagten Abend. Im Frühjahr 2014 habe der scheinbare Eigentümer der Rinder, ein Bauer aus Ismaning, seinen Hof in einem Rechtsstreit an die Schwester verloren. Diese konnte mit Rind und Hof offenbar wenig anfangen – und verkaufte alles. Dachte sie. Auch der Käufer war derselben Meinung: Die Tiere gehörten nun ihm.

Der Haken an der Sache: Der Bauer aus Ismaning sah das scheinbar völlig anders. Zwar sei der Hof futsch – nicht aber seine Rinder. Die standen nun ohne Dach über dem Kopf da, auf einer Brachfläche in Garching-Hochbrück. So lange milde Temperaturen herrschten, war wohl alles halb so wild. Die Situation spitzte sich zu, als Tief Hiltrud den Winter nach Bayern und die Temperaturen in den Keller trieb. Der neue Eigentümer wollte die Tiere offenbar schlachten – auch das ging dem Ismaninger Bauern vermutlich gegen den Strich. Hilfesuchend wandte er sich ans Veterinäramt – und wurde erhört: Das THW holte die Stall-Konstruktion eigens in Hessen ab. Beim Aufbau benötigten die THWler dennoch Hilfe, der Bauer zog Stallteile mit dem Traktor durch den Schlamm. Die Rinder nahmen das Schauspiel mit Gleichmut – um Mitternacht bezogen sie wort- und grußlos ihr neues Zuhause.

bew, tos

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