Mysteriöser Knochenfund hinter einem Jesuskreuz

Eine Schatulle mit mehreren Knochen hat eine Allershausenerin am Ortseingang von Laimbach entdeckt. Foto: Polizei

Allershausen - Solch einen Fund macht man auch nicht alle Tage: Eine 34 Jahre alte Frau aus Allershausen hat am Sonntag am Ortseingang von Laimbach - noch dazu hinter einem Jesuskreuz - eine braune Holzschatulle mit mehreren Knochen entdeckt.

Wie die Freisinger Polizei mitteilt, ist das Behältnis 36 mal elf mal elf Zentimeter groß und mit der Aufschrift „Hotel Adlon Kempinski Berlin“ versehen. Um was für Knochen es sich handelt, ist noch ungeklärt. Menschliche scheinen es jedenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu sein: Zu diesem Schluss kam eine Chirurgin des Klinikums Freising im Rahmen einer augenscheinlichen Begutachtung. Zur Einstufung der Knochen bedarf es nun weiterer Abklärung, berichtet die Polizei.

Und das funktioniert wie folgt: Man werde einen Tag abwarten, um zu schauen, ob sich der Besitzer meldet, betont Kriminalhauptkommissar Maximilian Schrödl. Danach werde man einen Jäger zu Rate ziehen, der vielleicht sagen könne, ob es sich um Knochen von Wildtieren handele. „Erst als letzten Schritt würden wir das Landeskriminalamt zur Bestimmung hinzuziehen“, so Schrödl. „Denn wir wollen ganz sichergehen, dass das keine meschlichen Knochen sind.“

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