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Flughafen-Chaos: Unter diesem Link bekommen die Passagiere ihre Entschädigung

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Terminal 2 gesperrt: Chaos Ende Juli am Münchner Flughafen.

Wie wir exklusiv erfahren haben, möchte die Flughafen München GmbH Tausende von Leidtragenden mit „einer kleinen Aufmerksamkeit erfreuen“. Unterdessen könnte der Fall Rechtsgeschichte schreiben.

München - Das Chaos am Flughafen vom letzten Juli-Wochenende hat Folgen: Wie wir exklusiv erfahren haben, werden Tausende Fluggäste nun entschädigt. Einen entsprechenden Gutschein haben die Bosse des Airports schon vorbereitet: Er beinhaltet 50 Euro pro Passagier und kann im Zeitraum von drei Jahren eingelöst werden. Ab Freitag kann man sich dafür registrieren. 

+++ Unter diesem Link gibt es die Entschädigung für die Flughafen-Gäste +++

Flughafen-Sprecher Ingo Anspach wollte die Gutschein-Aktion am Tag zuvor noch nicht offiziell bestätigen: „Wir arbeiten an einer Lösung“, sagte er. Währenddessen erhielten viele Passagiere jedoch über ihre Reiseanbieter bereits die Information über die Entschädigung. Darin heißt es auch: „Obwohl die Flughafen München GmbH für die entstandene Situation nicht verantwortlich ist, möchte sie die betroffenen Passagiere mit einer kleinen Aufmerksamkeit erfreuen.“ 

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Man wolle zudem „das Zusammenwirken aller Institutionen am Münchner Airport so verbessern, dass eine Situation in diesem Ausmaß nie wieder vorkommt“. 

Flughafen-Chaos: „Der Fall könnte Rechtsgeschichte schreiben“ 

Juristisch wird das Flughafen-Chaos dennoch ein Nachspiel haben. Das Fluggastrechteportal flugrecht.de will gerichtlich klären lassen, ob der Flughafen gegenüber den betroffenen Passagieren schadensersatzpflichtig ist. „Es geht hier schlicht um Organisationsversagen“, sagt Sprecher Christian Geltenpoth. Laut EU-Verordnung stehen jedem Passagier pauschal 600 Euro zu. Anwalt Markus Klamert von der Münchner Kanzlei KMP3G wird die Klage führen. Er sagt: „Der Fall könnte Rechtsgeschichte schreiben.“ 

Nach dem Chaos-Samstag im Terminal 2 sprach der Flughafen-Chef selbst ein Machtwort: Solche Krisenfälle, stellt Michael Kerkloh klar, müssen künftig besser gemanagt werden.

Andreas Thieme

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