Nach Chaos-Woche

Bahn froh über weniger Verspätungen

München - Zum Abschluss der Chaos-Woche bei der neuen Werdenfelsbahn (Strecke GAP - München) nach dem Fahrplanwechsel zieht die Bahn Bilanz. Und freut sich über nur noch zehn Prozent Verspätungen.

Laut einer Pressemitteilung vom Freitag sieht die DB Regio Werdenfels die neue Werdenfelsbahn auf dem Weg der Besserung. "Nach den Startschwierigkeiten in der ersten Wochenhälfte hat die Pünktlichkeit am Donnerstag knapp 90 Prozent erreicht", heißt es darin. Die Bahn weist zudem auf Fortschritte im Hinblick auf die Verspätungen hin: "Die Pünktlichkeit, die Anfang der Woche teilweise noch unter 70 Prozent lag, erreichte am Donnerstag knapp die 90-Prozent-Marke und wir sind zuversichtlich, dass uns dies auch am Freitag gelingen wird."

Den Kunden bleiben am Ende der ersten Woche des neuen Fahrplans auch viele Ärgernisse in Erinnerung:

Gleich am Montag sind viele Pendler verspätet und verärgert in die Arbeit gekommen

In Tutzing blieb am Dienstag ein Zug liegen und es gab massive Verspätungen im Berufsverkehr

Zudem kam Wut auf, weil das Werdenfels-Ticket auf der Linie Schongau-Weilheim-Geltendorf nicht mehr gültig ist

Leserreporter haben bei uns ihrem Ärger Luft gemacht

Am Mittwoch haben Deutsche Bahn (DB) und Bayerische Oberlandbahn (BOB) eine ernüchternde erste Bilanz gezogen

Antonia von Bassewitz, Geschäftsführerin von DB Regio Oberbayern, hat sich am Mittwochabend den verärgerten Penldern am Leser-Telefon gestellt

Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin DB Regio Oberbayern räumt ein, dass das Chaos sowohl das Unternehmen als auch die Kunden genervt hat. Sie hat sich auch selbst dem Unmut der Pendler gestellt: "Die technischen Probleme zu Beginn der Woche waren ärgerlich für unsere Fahrgäste und für uns gleichermaßen. Ich habe selbst mit den Fahrgästen gesprochen und mich auch für einzelne Zugausfälle entschuldigt."

Und welche Konsequenzen hat das Unternehmen aus den Startschwierigkeiten gezogen? Dazu heißt es: "DB Regio Oberbayern hat nun zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, die bei technischen Störungen sofort eingreifen können. Außerdem wurde die Information der Reisenden verbessert."

Zum Ende der Pressemitteilung hebt die Bahn als Vorteil des neuen Fahrplans die vergrößerten Kapazitäten im Pendlerverkehr hervor: "Die neue Werdenfelsbahn fährt täglich rund 30 Prozent mehr Zugleistungen sowie zwischen Weilheim und München einen ganztägigen Halbstundentakt."

Und was meinen Sie zum Ende der ersten Chaos-Woche bei der neuen Werdenfelsbahn?

Teilen Sie uns hier Ihre Leserreporter-Meinung mit!

fro

Rubriklistenbild: © dpa

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