Nach Darias Tod: Eltern malen Zebrastreifen

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Tutzing - Der Schock und die Trauer über den tragischen Unfalltot der kleinen ­Daria aus Tutzing sitzen tief bei ihrer Familie, bei Kindergartenfreunden – und bei ­Eltern von gleichaltrigen Kindern.

Die Sechsjährige war am Dienstag von einem abbiegenden Lkw erfasst und überrollt worden. An der vielbefahrenen Todeskreuzung sind Tutzinger Eltern jetzt zur Selbsthilfe geschritten.

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In einer Nacht- und Nebelaktion haben sie mit Kreide Zebrastreifen auf die Kreuzung gemalt. „Es ist vor allem ein Appell an die Gemeinde und das Landrats­amt, die Wege unserer Kinder sicherer zu machen“, ­sagte der Initiator ­Maxim Purkert dem Starnberger Merkur. Bis eine Lösung für die Kreuzung gefunden wird, wollen die Eltern ­jeden Monat erneut Zebrastreifen auf die Straße malen. Immer am 6. Tag – damit Darias Tod nicht vergessen wird; das Mädchen starb am 6. April.

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