„Da können wir nichts riskieren“

Nach Horror-Unfall: Nur noch Tempo 50 erlaubt

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Aus Sicherheitsgründen gilt an der Staatsstraße zwischen Unterleiten und Bairawies nun Tempo 50. 

Die Leitplanke wurde bei dem Unfall vor Heiligabend beschädigt: Nun hat das Straßenbauamt die  erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf einem Teilstück der Staatsstraße 2072 reduziert.

Dietramszell – Auf der Staatsstraße 2072 müssen Autofahrer den Fuß vom Gas nehmen. Statt Tempo 100 sind nunmehr nur noch 50 Stundenkilometer erlaubt. Das Staatliche Bauamt Weilamt musste diese Vorsichtsmaßnahme nach dem Unfall am vergangenen Samstag ergreifen, weil die Leitplanke nicht mehr intakt ist, wie Julia Schneider, Gebietsinspektorin des Landkreises erklärt.

Wirkung der Schutzplanke nicht mehr vorhanden

Wie berichtet kollidierten am Tag vor Heiligabend zwischen Unterleiten und Bairawies drei Wagen, nachdem ein 18-jähriger Starnberger mit seinem Auto von der Spur abgekommen war. Sechs Personen mussten – teilweise schwer verletzt – in Krankenhäuser gebracht werden. An der Unfallstelle reduzierte das Straßenbauamt in der Folge die erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

„Durch den Einschlag eines Fahrzeuges wurde ein großer Teil der Leitplanke beschädigt“, sagt Schneider. Die Wirkung der Schutzplanke sei nicht mehr vorhanden. Das heißt: Würde ein weiteres Auto dagegen krachen, könnte der Wagen durchbrechen und die Böschung hinabstürzen. Um das Risiko von weiteren Unfällen möglichst klein zu halten, sei vorgeschrieben, die Geschwindigkeit auf Tempo 50 zu begrenzen, bis die Leitplanke ausgetauscht wird.

Gefahrenstelle soll im Januar beseitigt werden

Wann das passiert, ist noch nicht klar. „Zwischen den Feiertagen war es nicht möglich, eine Firma damit zu beauftragen“, erklärt die Gebietsinspektorin. Schneider rechnet damit, dass die Gefahrenstelle bis spätestens Mitte Januar beseitigt wird. Da sich in besagter Kurve „immer wieder“ Unfälle ereigneten – und aufgrund der derzeitigen Wetterlage – hält sie die Maßnahme für sinnvoll. „Die Stelle ist unfallauffällig, da können wir nichts riskieren“, sagt Schneider. Ein Unfallschwerpunkt sei der Straßenabschnitt jedoch noch nicht. Aber: „Die letzten Zahlen sind aus dem Prüfungszeitraum von 2012 bis 2014.“ In Kürze würde eine neue Unfallhäufungskarte veröffentlicht, wodurch neue Schwerpunkte festgelegt werden könnten. „Ob die Stelle auf der Staatsstraße dazu gehört, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht“, so die Bauamtsmitarbeiterin. 

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dst

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