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Fünf Monate nach Attacke

Schießerei am S-Bahnhof: Das erlebt die Polizei in Unterföhring

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Die Polizei ist präsent – direkt nach der Schießerei, ist der S-Bahnhof abgeriegelt. Heute gibt es dort regelmäßig Kontrollen. 

Fünf Monate ist es her, dass ein Mann am Bahnhof Unterföhring um sich schoss und eine Polizistin in den Kopf traf. Seitdem gibt‘s Ängste, der die Polizei begegnen will.

Unterföhring – Fünf Monate ist es her, dass am Bahnhof in Unterföhring eine junge Polizistin (26) aus Ismaning niedergeschossen wurde. Ein 37-jähriger Mann hatte ihr mit der Pistole eines Kollegen in den Kopf geschossen. Seitdem liegt die Frau im Koma.

Viele Pendler haben die Schießerei im Juni miterlebt. Dennoch müssen sie tagtäglich auf ihrem Weg wieder am S-Bahnhof Unterföhring aus- oder umsteigen. Mittlerweile scheint hier alles wieder den gewohnten Gang zu gehen. Das bestätigt Albert Bauer, Leiter der zuständigen Polizeiinspektion Ismaning. „Einige Kollegen wurden in den Wochen danach psychologisch unterstützt. Im Laufe der Zeit hat sich die Situation bei uns wieder normalisiert. Aber das hat eine Weile gedauert“, sagt Bauer. Dabei geholfen haben dürften wohl auch die Unterstützung aus der Bevölkerung oder das Benefizspiel der Polizeihockey-Nationalmannschaft am vergangenen Wochenende. Dabei wurden Spenden für die Polizistin gesammelt, die inzwischen bei ihrer Familie in Sachsen gepflegt wird.

Gemeinde Unterföhring veranstaltet einen Info-Abend

Dennoch sei eine gewisse Verunsicherung im Ort zu spüren, das „Sicherheitsempfinden“ ist laut Bauer „gestört“. „Im täglichen Dienst merken wir eine allgemeine Unsicherheit. Den Kollegen werden während der Streife viele Fragen gestellt“, sagt Bauer. 

Die ganze Geschichte lesen Sie beim Münchner Merkur.

Sebastian Schuch

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