Unglück beim Segeln

Sturz in den Ammersee: Mann stirbt an den Folgen

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Herrsching - Am Ende waren alle Bemühungen vergebens: Ein 61-Jähriger, der am Samstag in den Ammersee gestürzt war, ist an den Folgen eines Kreislaufkollaps durch Unterkühlung gestorben.

Gerade noch konnte ein 61-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg am Samstagmittag aus dem Ammersee gerettet werden. Allerdings schwebte der Mann wegen einer starken Unterkühlung in Lebensgefahr. Am Sonntag erlag er seinen Verletzungen, erklärte die Polizei am Abend.

Nach Angaben der Herrschinger Polizei wollte der Mann gegen 12.30 Uhr von einem Beiboot auf ein Segelboot umsteigen, das vor Herrsching an einer Boje lag. Dabei stürzte er ins Wasser - der Ammersee hat derzeit eine Temperatur von rund 12 Grad vor Herrsching. "Der Mann konnte sich an seinem Segelboot festhalten, es gelang ihm jedoch nicht, sich aus eigener Kraft in das Boot zu ziehen", teilt die Polizei mit. Durch Hilferufe alarmiert, rudert ein Münchner (48) mit einem Boot zu dem Mann hinaus. Gleichzeitig wird die Wasserwacht alarmiert.

„Das Motorrettungsboot Toni rückte umgehend aus, wir dachten aber zunächst an einen technischen Defekt oder ein Ungeschick, das dem Segler widerfahren ist“, sagte Max Danier, der diensthabende Wachleiter der Herrschinger Wasserwacht. Als das Rettungsboot eintraf, war der 61-Jährige bereits bewusstlos. Zwei Rettungsschwimmer sicherten den kurz vor dem Ertrinken Stehenden und brachten ihn an Bord des Rettungsboots Toni, wo sofort die Reanimation begonnen wurde.

Die Wasserwacht brachte den 61-Jährigen ans Ufer. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, erholte sich von den Folgen des Unfalls jedoch nicht mehr.

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