Nach Sturz mit Rad weitergefahren - später tot

Ottobrunn - Ein mysteriöser Todesfall beschäftigt die Polizei in München: Eine Frau war beim Radfahren gestürzt, blieb aber allem Anschein nach unverletzt. Kurze Zeit später starb sie.

Die Polizei sucht Zeugen für einen Fahrradsturz, der für eine 70-jährige Seniorin aus Ottobrunn am Montag tödliche Folgen hatte. Die Frau lebte in direkter Nachbarschaft zu ihrem Sohn in der Bürgermeister-Wild-Straße und radelte am Montagnachmittag zum Ottobrunner Wertstoffhof im Haidgraben. Beim Abendessen mit ihren Kindern erzählte sie, sie wäre unterwegs „an einem Lichtmasten hängen geblieben und gestürzt“. Sie habe sich dabei aber nicht weiter verletzt. Kurz nach diesem Gespräch hatte sie plötzlich Koordinierungs- und Orientierungsprobleme. Dann brach sie im Bad bewusstlos zusammen.

Ihre Kinder brachten sie sofort in eine Klinik. Dort diagnostizierten die Ärzte schwere innere Kopfverletzungen, an denen die Frau noch in der gleichen Nacht starb. Nun sucht die Polizei Zeugen, die sahen, unter welchen Umständen die 70-Jährige am Nachmittag so schwer stürzte. Nach Angaben ihres Sohnes wäre auch möglich, dass sie das Fahrrad streckenweise wie eine Art rollende Einkaufstasche schob. Das Unfallkommando der Polizei bittet unter Telefon 089/ 62 16-33 22 um Hinweise.

dop.

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