Ungebremst ins Lkw-Heck

Nacht durchgefahren: Vater schläft am Steuer ein

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50 Meter wurde der Wagen der Urlauber vom Lkw mitgeschleift.

Fürstenfeldbruck/Aichach - Der Italienurlaub hat für eine Familie aus dem Landkreis Aichach-Friedberg schrecklich geendet. Nur wenige Kilometer vor ihrem Wohnort donnerte der Familienvater am Samstagfrüh ungebremst in das Heck eines Lastwagens.

Er, seine Frau, die beiden Töchtern (17 und 20 Jahre) sowie der 16-jährige Freund einer Tochter wurden mittelschwer verletzt. Der 50-jährige Vater war die ganze Nacht von Italien nach Deutschland durchgefahren. Gegen 6.30 Uhr verfiel er kurz nach der Ausfahrt Fürstenfeldbruck in einen Sekundenschlaf. Der Lkw-Fahrer bemerkte den Aufprall und brachte seinen Sattelschlepper nach rund 150 Metern auf dem Standstreifen zum Stehen. Erst dann bemerkte er, dass unter seinem Anhänger ein Pkw verkeilt war.

Geistesgegenwärtig bekämpfte er mit seinem Feuerlöscher einen Brand im Motorraum des Pkw. Rettungsdienst und die Feuerwehren aus Geiselbullach Günding und Feldgeding versorgten die Verletzten Lkw und Pkw mussten mit Spezialgeräten voneinander getrennt werden. Die A 8 war in Richtung Stuttgart eineinhalb Stunden gesperrt. Der Pkw ist schrottreif, auch der Lkw-Anhänger wurde stark beschädigt. Die Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck gibt den gesamtschaden mit rund 20.000 Euro an.

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