Vorwurf der Nötigung

Prozess gegen Jens Lehmann verschoben

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Lehmann soll 240.000 Euro zahlen, erhob aber Einspruch gegen den Strafbefehl.

Starnberg - Eigentlich sollte Jens Lehmann wegen mutmaßlicher Nötigung und versuchter Körperverletzung nächste Woche vor Gericht erscheinen. Doch daraus wird nichts.

Der nächste Woche geplante Prozess gegen Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann (45) wegen mutmaßlicher Nötigung und versuchter Körperverletzung ist abgesetzt worden. „Ein neuer Termin wird bestimmt“, sagte ein Sprecherin des Amtsgerichts Starnberg am Donnerstag, er stehe aber noch nicht fest. Als Grund für die Verschiebung sagte sie, neue Anwälte seien mit dem Fall beauftragt worden. Lehmann muss persönlich vor Gericht erscheinen.

Zum Prozess kommt es, weil der Fußball-WM-Dritte und Vize-Europameister Einspruch gegen einen Strafbefehl erhob. Lehmann soll 240.000 Euro zahlen. Es geht um eine Autofahrt im vorigen Herbst. Laut Strafbefehl stieg Lehmann nahe Starnberg aus seinem Auto aus und fasste dem Kontrahenten an den Schal, nachdem er dessen Auto aus Verärgerung über die Fahrweise überholt und ausgebremst hatte.

"Habe noch nie jemanden bedroht oder gewürgt"

Dies wertete die Staatsanwaltschaft als versuchte Körperverletzung und brummte dem vermögenden 45-Jährigen 60 Tagessätze zu je 4000 Euro auf. In der "Bild“-Zeitung bestritt Lehmann die Vorwürfe: „Ich habe noch nie jemanden bedroht oder gewürgt.“

dpa

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