Badespaß am Neujahrstag

Neujahrsschwimmen in Moosburg: Hartgesottene trotzen eisigem Wind und kühlen Temperaturen

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Das Neujahrsschwimmen in Moosburg ist etwas für Hartgesottene: Bei acht Grad Außentemperaturen sprangen rund 50 Freunde der örtlichen Wasserwacht ins sechs Grad kalte Wasser des Aquaparks.

Moosburg – Was einst aus einer Silvester-Wette heraus entstanden ist, ist mittlerweile zu einer festen Tradition geworden: Bereits zum 18. Mal fand gestern Vormittag das Neujahrsschwimmen der Wasserwacht Moosburg am Aquapark statt. Bei Temperaturen um die acht Grad stürzten sich rund 50 Hartgesottene ins sechs Grad kalte Wasser, um so das neue Jahr zu begrüßen.

Unter ihnen war – wie schon einige Jahre zuvor – Gerhard Betz aus Nandlstadt. Ihm hat es wieder „sehr viel Spaß gemacht“, obwohl es „saukalt war, weil es so windig war“. Am Schlimmsten, so erzählte er, „ist die Warterei“. Doch zum Glück habe Martin Hofmann, Technischer Leiter der Wasserwacht, seine Begrüßungsrede kurz gehalten, so dass es schnell ins Wasser ging.

Anschließend durften sich alle Gäste bei selbst gemachter Gulasch- und Schwammerlsuppe sowie Glühwein und Punsch aufwärmen.

Hartgesottene: Gerhard Betz, Martin Hofmann und Ferdinand Winterstötter (v. l.).

Für Gerhard Betz hat das Gesamtpaket wieder gestimmt: „Das ist ein sehr schöner Neujahrsauftakt: Man trifft Gleichgesinnte und bekommt anschließend ein super Essen. Das hat was!“ Auch Moosburgs 2. Bürgermeister Josef Dollinger ließ es sich nicht nehmen, ins kalte Nass zu springen – und das bereits zum zehnten Mal.

Die Wasserwacht kann mit dem Neujahrsschwimmen zufrieden sein: „Die Zahl der Teilnehmer sowie der Besucher steigt jährlich an“, freute sich Hoffmann. Der jüngste Teilnehmer in den vergangenen 18 Jahren sei vier Jahre gewesen, eine Frau, die zu Besuch in Moosburg war, kam aus Australien.  ah

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