Notarzteinsatz bei Wifling – Taxis ersetzen Züge

Unfall: S-Bahn steht zwei Stunden still

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Ein Großaufgebot an Rettern rückte nach dem Unfall im S-Bahn-Gleis nach Wifling aus.

Nach einem Notarzteinsatz auf der S-Bahn-Strecke München–Erding ist der Zugverkehr zwischen Ottenhofen und Altenerding am späten Dienstagnachmittag für mehr als zwei Stunden komplett zum Erliegen gekommen.

Wifling - Der Zwischenfall hatte sich nach Angaben der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof gegen 16.10 Uhr am Ortsausgang Wifling Richtung Erding ereignet. Eine S-Bahn in Fahrtrichtung München musste stehen bleiben. Die Integrierte Leitstelle Erding alarmierte die Feuerwehren Hörlkofen, Altenerding und Markt Schwaben. Nach Angaben der Bundespolizei-Sprecherin musste der Zug jedoch nicht evakuiert werden.

Allerdings kam der Schienenverkehr bis gegen 18.30 Uhr zum Erliegen. Die Passagiere mussten im Zug ausharren. Die Feuerwehrleute stiegen zum Teil in die Waggons, um die Insassen zu betreuen und aufzuklären.

Schließlich konnte der Zug in Richtung München weiterfahren. Zwischen Ottenhofen und Altenerding setzte die Bahn Taxis ein. Dennoch blieben hunderte Fahrgäste in der Hauptverkehrszeit hängen.

Die Feuerwehr Altenerding hatte unmittelbar danach einen weiteren Einsatz. In einem Wohnblock an der Franzensbader Straße hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine ältere Bewohnerin Essen auf dem Herd vergessen hatte. Sie kam mit einer Rauchvergiftung ins Erdinger Klinikum, teilt Kommandant Stephan Stanglmaier mit.

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