Notarzteinsatz auf A 9: Geburtswehen auf der Autobahn

Ismaning - Für die 25-jährige hochschwangere Polin sollte es eigentlich nur einen Kurztrip nach München werden. Doch dann setzten mitten auf der Autobahn A 9 plötzlich die Wehen ein.

Eine 25-jährige Frau aus Polen wollte eigentlich nur einen kurzen Besuch in München machen. Um kurz nach 7 Uhr setzten jedoch bei der in der 36. Woche schwangeren Dame leichte Wehen ein.

Der alarmierte Rettungsdienst versuchte noch, die junge Frau in ein Krankenhaus zu transportieren. Auf der A 9 wurden die Wehen dann so stark, dass der Notarzt und Kindernotarzt nachalamiert wurden.

Die Notärzte entschieden, da der Geburtsvorgang noch nicht im vollem Gang war, den Transport weiterzuführen. Im Krankenhaus angekommen ließ sich aber nichts mehr aufhalten. Quasi auf der Schwelle zum Kreißsaal kam ein zierliches und kerngesundes junges Mädchen noch auf der Trage des Rettungsdienstes zur Welt.

Nach kurzen Untersuchungen, konnte die überglückliche Mutter ihre Tochter in die Arme schließen. Beide werden noch einige Zeit München wohl behütet genießen dürfen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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