Doppelmord-Prozess

Notzing: Verteidiger plädiert auf Totschlag

+

Notzing/Landshut - Im Prozess um den sogenannten Doppelmord von Notzing hat die Verteidigung des Angeklagten eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert.

Der 22-Jährige hatte gestanden, die Eltern seiner Ex-Verlobten getötet zu haben. Sein Anwalt Winfried Folda sagte am Freitag vor dem Landgericht Landshut, es handele sich um eine Affekttat, die nicht von langer Hand geplant worden sei. Außerdem sei sein Mandant vermindert schuldfähig. Seine erhebliche Persönlichkeitsstörung in Verbindung mit Alkohol und Computerspielen könnte seine Steuerungsfähigkeit eingeschränkt haben. Ein konkretes Strafmaß forderte der Verteidiger nicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert und zudem beantragt, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Damit könnte der Mann nicht schon nach 15 Jahren wieder freikommen. Das Urteil soll am kommenden Mittwoch verkündet werden.

dpa

Alles zum Mord von Notzing lesen Sie hier

Auch interessant

Meistgelesen

Wir machen den Selbsttest: Wie unpünktlich ist die BOB wirklich?
Wir machen den Selbsttest: Wie unpünktlich ist die BOB wirklich?
80-Jährige bei Unfall schwer verletzt - Autofahrer durchbricht Absperrung
80-Jährige bei Unfall schwer verletzt - Autofahrer durchbricht Absperrung
Boris Becker kämpft um sein Image – und macht Mut
Boris Becker kämpft um sein Image – und macht Mut
Von Zug erfasst: Radlerin (78) stirbt auf Gleis
Von Zug erfasst: Radlerin (78) stirbt auf Gleis

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion