Doppelmord-Prozess

Notzing: Verteidiger plädiert auf Totschlag

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Notzing/Landshut - Im Prozess um den sogenannten Doppelmord von Notzing hat die Verteidigung des Angeklagten eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert.

Der 22-Jährige hatte gestanden, die Eltern seiner Ex-Verlobten getötet zu haben. Sein Anwalt Winfried Folda sagte am Freitag vor dem Landgericht Landshut, es handele sich um eine Affekttat, die nicht von langer Hand geplant worden sei. Außerdem sei sein Mandant vermindert schuldfähig. Seine erhebliche Persönlichkeitsstörung in Verbindung mit Alkohol und Computerspielen könnte seine Steuerungsfähigkeit eingeschränkt haben. Ein konkretes Strafmaß forderte der Verteidiger nicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert und zudem beantragt, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Damit könnte der Mann nicht schon nach 15 Jahren wieder freikommen. Das Urteil soll am kommenden Mittwoch verkündet werden.

dpa

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