Opel rast auf B388 in Familienauto: Fünf Verletzte

Einem Trümmerfeld glich die B 388 am Samstagvormittag nach dem schweren Unfall auf Höhe des Ortsteils Eching. Foto: Moritz

Moosinning - Fünf Verletzte, darunter zwei Kinder und ein 68-Jähriger in Lebengefahr - das ist die Bilanz eines schweren Unfalls am Samstag auf der B 388 zwischen Altenerding und Moosinning.

Um punkt 10 Uhr hieß es Großalarm für die Feuerwehren Moosinning und Altenerding, die Kreisbrandinspektion Erding, den BRK-Rettungsdienst mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, den Malteser Hilfsdienst vom Flughafen und das Kriseninterventionsteam (KIT) der Malteser Erding-Freising.

Die Bilder

Schwerer Unfall auf der B 388 zwischen Altenerding und Moosinning

Der 68 Jahre alte Fahrer eines Opels wollte ersten Erkenntnissen der Erdinger Polizei zufolge vom Ortsteil Eching (Gemeinde Moosinning) kommend nach links auf die B 388 in Richtung Erding abbiegen. Dabei übersah er einen BMW, in dem eine fünfköpfige Familie aus Erding in Richtung München unterwegs war. Beide Fahrzeuge prallten mit hoher Wucht frontal aufeinander. Die Wrackteile lagen weit verstreut. Dabei wurde der Verursacher im Wrack eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr unter Einsatz schweren Bergegerätes befreit. Im Rettungswagen stellte sich heraus, dass bei dem Mann nicht zuletzt aufgrund einer internistischen Vorerkrankung Lebensgefahr bestand. Daraufhin wurde der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 32 vom Klinikum Ingolstadt angefordert.

Im BMW mussten vier Verletzte versorgt werden: die 33 Jahre alten Eltern und ihre sechs sowie neun Jahre alten Kinder. Ein gerade einmal sechs Monate altes Kleinkind hatte Glück: Es kam dank Babyschale unverletzt davon. Ein Polizeibeamter lobte die Familie: „Die waren alle vorschriftsmäßig gesichert, auch deswegen ist es hier eher glimpflich ausgegangen.“

Die Verletzten wurden ins Krankenhaus Erding sowie ins Klinikum München-Schwabing eingeliefert. Insgesamt waren drei Rettungswagen und drei Notärzte vor Ort. Die Feuerwehren waren mit gut 30 Einsatzkräften auf der B 388. Das KIT kümmerte sich um die Angehörigen des 68-Jährigen. Der Crash ereignete sich unweit des Hauses der Familie.

Aufgrund der Schwere des Unfalls und der lebensbedrohlichen Verletzungen des Verursachers ordnete die Staatsanwaltschaft Landshut ein unfallanalytisches Gutachten an. Die B 388 war deswegen bis in den frühen Nachmittag hinein total gesperrt. Die Polizei beziffert den Schaden am Opel mit mindestens 20 000 Euro, den am BMW mit rund 15 000 Euro.

(Hans Moritz)

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