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Büro stand bereits in Vollbrand: Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer in Verlagsgebäude

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Von: Christoph Peters

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Per Leiter gelangten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den ersten Stock des Gebäudes, wo das Feuer in einem Büro ausgebrochen war.
Per Leiter gelangten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den ersten Stock des Gebäudes, wo das Feuer in einem Büro ausgebrochen war. © Hans-Helmut Herold

Ein Feuer in einem Gewerbebetrieb in Peiting hat zu einem Großeinsatz geführt. Eine Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung, der Schaden am Gebäude ist groß.

Peiting - Wie Peitings Feuerwehr-Kommandant berichtete, ging der Notruf gegen 7.45 Uhr ein. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort im Gewerbegebiet eintrafen, rauchte es bereits heftig aus dem Gebäude, in dem ein Buchverlag seinen Sitz hat. Ein Büro im ersten Stock, in dem das Feuer ausgebrochen sei, habe zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand gestanden, sagte Straub.

Peitinger Wehr, Feuerwehr und Rettungsdienst eilen zu Gebäude in Vollbrand

Zusätzlich zu den rund 40 Mann der Peitinger Wehr, die mit acht Fahrzeugen ausgerückt war, wurde die Schongauer Feuerwehr alarmiert. Man habe aufgrund der Lage weitere Atemschutzträger benötigt, so der Kommandant. Weil zudem nicht klar war, ob sich Menschen im Inneren des brennenden Gebäudes befanden, eilte der Rettungsdienst mit Notarzt und vier Krankenwagen zum Unglücksort.

Wenig später habe man jedoch in dieser Hinsicht glücklicherweise Entwarnung geben können, sagte Straub. Nur eine Frau habe aufgrund des Qualms eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten.

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Brand binnen einer halben Stunde unter Kontrolle

Mit Leitern verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum oberen Stockwerk. Als sie die Fenster einschlugen, kam den Feuerwehrmännern laut Straub bereits eine Feuerwalze entgegen. Die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten die erhoffte Wirkung. Binnen einer halben Stunde sei der Brand unter Kontrolle gewesen, berichtete der Kommandant. Für die Peitinger Feuerwehr dauerte der Einsatz bis zum frühen Nachmittag, denn nach dem Löschen mussten Decke und Fußboden geöffnet werden, um sichergehen zu können, dass sich dort keine weiteren Glutnester verbargen.

Über 60 Feuerwehrler aus Peiting und Schongau waren im Einsatz.
Über 60 Feuerwehrler aus Peiting und Schongau waren im Einsatz. © Hans-Helmut Herold

Auf der Ammergauer Straße kam es während des Einsatzes zu Behinderungen für den Verkehr. Die Fahrbahn musste halbseitig gesperrt werden, zudem verliefen die Schlauchleitungen über die Straße, da sich der nächste Hydranten auf der anderen Seite befand.

Brand in Peitinger Gewerbegebiet: Schadenshöhe unklar – aber im sechsstelligen Bereich

Noch ist unklar, wie groß der Schaden ist, den das Feuer angerichtet hat. „Er liegt sicher im sechsstelligen Bereich“, schätzte Straub. Wie es zu dem Brand hatte kommen können, dazu konnte der Kommandant am Donnerstag nichts sagen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen.

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