Wetter

Wasserwacht warnt und gibt Tipps

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Eine Eisdecke, die kaum eine ist: Manuela Wunderl und Urs Schmid von der Wasserwacht Pilsensee demonstrieren, wie dünn die Schicht ist, die seit gestern den Pilsensee bedeckt.

Der Wind hat es vermasselt. Zwar hat sich in der Nacht zum Montag eine dünne Eisschicht auf dem Pilsensee gebildet. Dass diese aber in den nächsten Tagen tragfähig wird, ist unwahrscheinlich.

Seefeld – Die Wasserwacht warnt jedenfalls eindringlich davor, das Eis zu betreten. Maximilian Jost, stellvertretender technischer Leiter, erklärt: „Zu den tiefen Temperaturen wehte fast immer ein Wind, und der hielt die Seen lange vom Zufrieren ab.“ Das neue Eis sei trügerisch, denn es könnte die Leute zu früh auf den See locken.

Dabei gilt erst eine Kerneis-Schicht von 15 bis 20 Zentimetern als betretbar. „Es ist wichtig, das Eis aufmerksam zu betrachten. Sind Risse zu erkennen oder gar Löcher, sollte man diesen Bereich dringendst meiden“, warnt Jost. Sollte es in den nächsten Tagen schneien, stelle dies eine weitere Gefahr dar, betont die Wasserwacht. „Denn durch den Schnee wird die Eisschicht isoliert und das Zunehmen der Eisdicke verhindert.“

Wer es trotzdem riskiert und bei zu dünner Eisdecke einbricht, für den gilt: Ruhe bewahren und nach Hilfe rufen. Der Eingebrochene sollte versuchen, sich mit Armen, Beinen und Körper auf das Eis zu schieben und seitlich vom Eisloch wegzurollen.

Wer beobachtet, wie jemand einbricht, sollte unbedingt zuerst die Notrufnummer 112 anrufen. Der Einbruchstelle sollten sich Helfende nur sehr vorsichtig nähern und dem Eingebrochenen dann einen Gegenstand reichen wie Leiter, Stock oder auch einen Schlitten. 

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