Piraten-Kreischef war bei der NPD

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Der Freisinger Kreischef der Piraten, Valentin Seipt, war von 2007 bis 2009 stellvertretender Kreisvorsitzender der rechtsextremen NPD.

Freising – Trojanisches Pferd bei der Piratenpartei: Der Freisinger Kreischef der Piraten, Valentin Seipt, war von 2007 bis 2009 stellvertretender Kreisvorsitzender der rechtsextremen NPD.

Am Sonntagabend ist er nach einer Krisensitzung zurückgetreten.

Seine Vergangenheit war von ehemaligen Gesinnungsfreunden publik gemacht worden. Demnach wurde Seipt auch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe verurteilt. Vor den Piraten rechtfertigte sich Seipt damit, er habe die NPD zunächst nicht mit Gewalt oder Nationalsozialismus in Verbindung gebracht und erst später gemerkt, um was es sich hier handelt. „Das ist natürlich blöd“, kommentiert der stellvertretende Priaten-Chef in Oberbayern, Andreas Witte. Er selbst kenne „den Valentin“ seit längerem, „mit rechten Sprüchen ist er nie aufgefallen“. Der Rücktritt sei unweigerlich gewesen, er hoffe jedoch, dass sich Seipt weiter „einbringen wird“.

dw

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