Mehrere Verletzte

Polen-Van rammt Tschechen-Auto: Massenkarambolage auf A99

Massenkarambolage A99
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Ein polnischer Kleinbus hat am Samstagmorgen auf der A99 ein tschechisches Auto gerammt und eine Massenkarambolage mit fünf Fahrzeugen ausgelöst. Fünf Menschen wurden verletzt.
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Ein polnischer Kleinbus hat am Samstagmorgen auf der A99 ein tschechisches Auto gerammt und eine Massenkarambolage mit fünf Fahrzeugen ausgelöst. Fünf Menschen wurden verletzt.

München - Ein polnischer Kleinbus hat am Samstagmorgen auf der A99 ein tschechisches Auto gerammt und eine Massenkarambolage mit fünf Fahrzeugen ausgelöst.

Kurios: An diesem Serienunfall waren nur ausländische Fahrzeuge beteiligt. Wie die Polizei mitteilt, krachte es gegen 6.30 Uhr auf der A99, etwa 1000 Meter vor dem Autobahnkreuz München Süd. Der Fahrer eines polnischen Vans wechselte mit rund 90 Stundenkilometern auf den zweiten Fahrstreifen von rechts. Er wollte am Autobahnkreuz München-Süd in Richtung Salzburg fahren. Als er in eine zu kleine Lücke fuhr, musste der Fahrer des tschechischen Hyundais ihm bremsen. Der Pole konnte aufgrund des zu geringen Abstandes nicht mehr ausweichen und krachte von hinten in den Wagen.

Der dahinter fahrende, Wagen aus Holland hätte noch rechtzeitig bremsen können. Aber: Hinter diesem Auto fuhr ein VW-Bus - ebenfalls aus Holland, der wenige Sekunden zuvor in eine zu kleine Lücke gewechselt hatte. Der Fahrer konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und schob den Toyota auf den polnischen Van. Ein hinter dem VW-Bus fahrender Van - auch aus den Niederlanden - rammte seinerseits den VW-Bus.

Drei Insassen des niederländischen Vans wurden verletzt, zwei davon schwer. Zwei Menschen, die im VW-Bus saßen, zogen sich leichte Verletzungen zu. Alle Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser. Die Staatsanwaltschaft ordnete gegen die Fahrer des polnischen Vans, des Niederländischen VW-Busses und des niederländischen Vans jeweils Sicherheitsleistungen in unterschiedlicher Höhe an, die sie vor Ort zahlen mussten. Mit der Schuldfrage wird sich die Staatsanwaltschaft noch beschäftigen.

Die A99 wurde zur Bergung der Verletzten für 20 Minuten komplett gesperrt. Es kam zu starken Beeinträchtigungen des Verkehrs und einem mehr als zehn Kilometer langen Rückstau.

mm/tz

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