Polizei Dachau klärt angeblichen Angriff

Schülerin erfindet Überfall

Dachau - Der Angriff auf die Schülerin vom 1. Dezember hat sich als Erfindung des Mädchens herausgestellt. Die Zehnjährige hatte behauptet, an einer Bushaltestelle in der Theodor-Heuss-Straße von drei Männern angegriffen worden zu sein. Die Polizei suchte Zeugen. Nun erzählt das Mädchen die Wahrheit.

Die Polizei Dachau hatte am 1. Dezember Zeugen eines Überfalls gebeten, sich zu melden: Angeblich war eine zehnjährige Schülerin an der Bushaltestelle in der Theodor-Heuss-Straße von drei Männern angegriffen worden. Das Mädchen berichtete der Polizei, dass sie von drei 18 bis 20 Jahre alten Männern angesprochen und beleidigt worden sei, einer der Männer habe ihr ins Gesicht geschlagen, so die Polizei vergangene Woche im Pressebericht. Dann habe sich eine Passantin eingemischt, woraufhin die Männer flüchteten. 

Alles erfunden, wie sich nun herausstellte. "Im Zuge der Ermittlungen erzählte die Schülerin dann die Wahrheit", so die Dachauer Polizei in ihrem heutigen Pressebericht. Das Mädchen hatte das Ganze nur erfunden. Sie war laut Polizei auf einem zugefrorenen Teich ausgerutscht und hatte sich dabei die Blessuren zugezogen. Es gab weder die drei Männer noch die Dame, die ihr angeblich geholfen hat. "Warum sie dann die Geschichte erzählt hat, bleibt ihr Geheimnis", so der Polizeisprecher.

dn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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