SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet 

SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet 

Tat am Bahnhof Starnberg Nord

Polizei schnappt Sex-Täter dank Videoüberwachung

Festnahme in Nordrhein-Westfalen: Die Polizei hat den Unbekannten geschnappt, der vor drei Wochen am Starnberger Bahnhof Nord eine junge Frau vergewaltigen wollte. Ausschlaggebend waren Videoaufnahmen.

Starnberg - Die Auswertung von Videoaufnahmen haben die Kripo auf die Spur des Täters geführt: Ein Asylbewerber (23) aus Syrien sitzt seit Freitag wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung einer jungen Frau am Starnberger Bahnhof Nord in Untersuchungshaft. 

„Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck in enger Zusammenarbeit mit der PI Starnberg führten heute Morgen zur Festnahme des Tatverdächtigen. Dabei diente die sofortige Sichtung des am Bahnhofsgelände aufgezeichneten Videomaterials den Beamten als wesentliches Ermittlungsinstrument zur Identifizierung des Sexualstraftäters“, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Freitagnachmittag mit.

Bereits bei der Überprüfung des Videomaterials sei den Ermittlern ein junger Mann aufgefallen, der sein späteres Opfer offensichtlich schon nach der Ankunft am S-Bahnhof ins Visier genommen und diesem in Richtung Fahrradabstellplatz gefolgt sei. Dort wurde die junge Frau wenig später Opfer der versuchten Vergewaltigung, wobei sich die junge Frau erfolgreich wehren und so dem Angreifer entkommen konnte. Das Polizeipräsidium weiter: „Mit Hilfe des vorliegenden Videomaterials gelang es den Kriminalbeamten schließlich, das nähere Umfeld des Tatverdächtigen abzuklären und so eine Identifizierung des syrischen Asylbewerbers herbeizuführen.“

DNA-Spur überführt 23-Jährigen

Der in einer Unterkunft im Landkreis Starnberg lebende 23-Jährige hat nach der Tat offenbar die Region verlassen. Denn: Beamte der Polizeibehörde Heinsberg in Nordrhein-Westfalen nahmen am Freitagmorgen Mann bei einer in Geilenkirchen lebenden Kontaktperson fest und führten ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem zuständigen Haftrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Polizei geht sicher davon aus, den Richtigen zu haben: Der dringende Tatverdacht sei durch eine am Opfer gesicherte und mit dem Tatverdächtigen übereinstimmende DNA-Spur erhärtet worden.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
So traurig: Der Zugang zu dieser atemberaubenden Attraktion ist seit acht Jahren gesperrt
So traurig: Der Zugang zu dieser atemberaubenden Attraktion ist seit acht Jahren gesperrt
Trümmerfeld und sechs Verletzte: Lieferwagen und Ford rauschen frontal gegeneinander
Trümmerfeld und sechs Verletzte: Lieferwagen und Ford rauschen frontal gegeneinander

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion