Tat am Bahnhof Starnberg Nord

Polizei schnappt Sex-Täter dank Videoüberwachung

Festnahme in Nordrhein-Westfalen: Die Polizei hat den Unbekannten geschnappt, der vor drei Wochen am Starnberger Bahnhof Nord eine junge Frau vergewaltigen wollte. Ausschlaggebend waren Videoaufnahmen.

Starnberg - Die Auswertung von Videoaufnahmen haben die Kripo auf die Spur des Täters geführt: Ein Asylbewerber (23) aus Syrien sitzt seit Freitag wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung einer jungen Frau am Starnberger Bahnhof Nord in Untersuchungshaft. 

„Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck in enger Zusammenarbeit mit der PI Starnberg führten heute Morgen zur Festnahme des Tatverdächtigen. Dabei diente die sofortige Sichtung des am Bahnhofsgelände aufgezeichneten Videomaterials den Beamten als wesentliches Ermittlungsinstrument zur Identifizierung des Sexualstraftäters“, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Freitagnachmittag mit.

Bereits bei der Überprüfung des Videomaterials sei den Ermittlern ein junger Mann aufgefallen, der sein späteres Opfer offensichtlich schon nach der Ankunft am S-Bahnhof ins Visier genommen und diesem in Richtung Fahrradabstellplatz gefolgt sei. Dort wurde die junge Frau wenig später Opfer der versuchten Vergewaltigung, wobei sich die junge Frau erfolgreich wehren und so dem Angreifer entkommen konnte. Das Polizeipräsidium weiter: „Mit Hilfe des vorliegenden Videomaterials gelang es den Kriminalbeamten schließlich, das nähere Umfeld des Tatverdächtigen abzuklären und so eine Identifizierung des syrischen Asylbewerbers herbeizuführen.“

DNA-Spur überführt 23-Jährigen

Der in einer Unterkunft im Landkreis Starnberg lebende 23-Jährige hat nach der Tat offenbar die Region verlassen. Denn: Beamte der Polizeibehörde Heinsberg in Nordrhein-Westfalen nahmen am Freitagmorgen Mann bei einer in Geilenkirchen lebenden Kontaktperson fest und führten ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem zuständigen Haftrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Polizei geht sicher davon aus, den Richtigen zu haben: Der dringende Tatverdacht sei durch eine am Opfer gesicherte und mit dem Tatverdächtigen übereinstimmende DNA-Spur erhärtet worden.

Rubriklistenbild: © dpa

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