Warnung vor Dünnem Eis

Polizisten retten 43-Jährige aus dem Garchinger See

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Philipp Eckmüller (l.) und Andreas Dölpl zögerten nicht und stiegen ins Wasser, um eine Garchingerin zu retten. Das Foto entstand nach ihrer Frühschicht. 

Zwei Polizeibeamte haben am Samstagmorgen eine 43-jährige Frau aus dem Garchinger See gerettet, die in Ufernähe ins eiskalte Wasser geraten war.

Garching– Sie hatte gegen 9 Uhr mit ihrem Handy selbst die Rettungsleitstelle angerufen, konnte aber nicht angeben, wo genau sie war. Die Verbindung riss ab, teilte die Pressestelle der Polizei mit. Viel Zeit blieb nicht.

Polizei, Feuerwehr Garching und Rettungsdienst suchten zu Fuß das Ufer ab. Zwei Polizeibeamte entdeckten dann am Westufer in einem eisfreien Bereich die 43-Jährige im Wasser. Die Beamten, Philipp Eckmüller und Andreas Dölpl, zögerten nicht und stiegen ins Wasser, um die Frau ans Ufer zu ziehen. Weil die Garchingerin nicht auf Ansprache reagierte, leiteten sie unterstützt vom First Responder Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Die Frau wurde beatmet und intubiert, meldet die Polizeipressestelle. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Klinik.

Das Ufer ist an dieser Stelle steil und das Wasser so tief, dass man nicht stehen kann. Offenbar war die Frau, die mit Nordic-Walking-Stöcken unterwegs gewesen war, am Ufer abgerutscht. Polizeibeamte warnten am Samstag die Freizeitsportler an den Seen in Garching, Oberschleißheim und Unterschleißheim vor dünnen Eisflächen an den Ufern und baten sie, das Eis zu verlassen. mm  

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