1. tz
  2. München
  3. Region

Oktoberfest 2022: Unter diesen Bedingungen soll die Wiesn stattfinden - Bierpreis wohl auf Rekordkurs

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Lucas Sauter-Orengo

Kommentare

Oktoberfest
Zahlreiche Menschen gehen bei Sonnenschein über das Oktoberfest-Gelände in München. © Andreas Gebert

Zwei Jahre lang konnte das Oktoberfest auf Grund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Dieses Jahr soll wieder gefeiert werden - doch es könnte ein teures Vergnügen werden.

München - Zwei Jahre Corona-Pandemie, nun der Krieg in der Ukraine - eine Krise folgt derzeit auf die andere. Bereits in den vergangenen zwei Jahren wurde das Oktoberfest abgesagt, zu hoch waren die gesundheitlichen Risiken. Nun, da sich die Corona-Lage entspannt und ein Ende der Pandemie möglich scheint, soll im kommenden Herbst wieder die Wiesn stattfinden. Bereits jetzt zeichnen sich erste Details ab, darunter der aktuelle Bierpreis, sowie die Bedingungen, unter der das größte Volksfest der Welt stattfinden soll.

Oktoberfest 2022: So plant die Stadt die Wiesn - Bierpreis schnellt in die Höhe

Wie die BILD berichtet, soll besonders der Bierpreis heuer in die Höhe schießen. Grund sind demnach gestiegene Preise für Lebensmittel, Zeltaufbau oder Personal. Der Preis für eine Maß soll dem Bericht nach heuer zwischen 13,60 und 14,90 Euro liegen. Zum Vergleich: Auf dem letzten Oktoberfest, also 2019, kostete die Maß zwischen 11,40 Euro (etwa in der Augustiner-Festhalle) und 11,80 Euro (z.B Hacker oder Paulaner). Clemens Baumgärtner, Chef der Wiesn, äußerte sich gegenüber der Zeitung: „Es ist das oberste Ziel, dass die Wiesn bezahlbar für jeden bleibt. Das fängt beim Bierpreis an. Ich werde mich mit den Brauereien ins Benehmen setzen.“

Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.

Oktoberfest 2022 in München: Pläne werden konkreter - spielt Corona gar keine Rolle mehr?

Doch inwieweit wird die Corona-Pandemie das Oktoberfest dennoch prägen? Demnach plane die Stadt München das Fest derzeit ohne die 2G-Regel (Zutritt nur für Genesene und Geimpfte). Man hoffe, dass die Bundesregierung die 2G-Regel für die Gastronomie bis dahin nicht mehr einführe. Somit wäre eine Wiesn ohne Ausweis- und Impfpass-Kontrollen möglich. Bleibt also nur zu hoffen, dass das Virus in Richtung Herbst keine neue Mutation auf den Weg bringt, die sämtliche Pläne - erneut - über den Haufen schmeißt.

Auch interessant

Kommentare