Feuerwehr konnte kein Feuer finden

Bub (5) stibitzt Handy der Mutter und wählt Notruf - doch dann wird Einsatzleiter misstrauisch

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Ein Fünfjähriger hat am Samstagabend Polizei und Feuerwehr zum Narren gehalten.

Ein Fünfjähriger hat am Samstagabend Polizei und Feuerwehr zum Narren gehalten. Er hatte mit dem von seiner Mama stibitzten Handy zwei Brände gemeldet, die es gar nicht gab.

Puchheim - Am Samstag gegen 21.15 Uhr wählte der deutsche Bub das erste Mal den Notruf. Er meldete ein brennendes Fahrzeug in einem Gewerbegebiet in Puchheim. Feuerwehr und Polizei machten sich sofort auf den Weg – konnten aber nichts finden. 

Kind aus Puchheim ruft Feuerwehr - obwohl es nicht brannte

Im Laufe dieses Einsatzes meldete sich der Fünfjährige nochmals telefonisch – dieses Mal sprach er von einem brennenden Fahrzeug in der Kennedystraße. Die Einsatzkräfte eilten dorthin, doch erneut umsonst. 

Jetzt wurden die Einsatzleiter hellhörig und ließen die Anrufe zurückverfolgen. Es stellte sich heraus, dass der Puchheimer Bub das Mobiltelefon seiner Mutter in die Hände bekommen hatte und sich einen Spaß erlauben wollte. Wegen dieses „Spaßes“ waren eine 20-köpfige Feuerwehrbesatzung und die Polizei eine knappe Stunde beschäftigt. Ob die Einsatzkosten den Eltern des Fünfjährigen in Rechnung gestellt werden könne, wird derzeit geprüft.

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Bei dieser Meldung traute die Polizei ihren Ohren nicht: Ein Taxifahrer meldete, er sei mit einem „großen Hamster mit großen Zähnen“ kollidiert.

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