Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

Gefährliche Beseitigungsmethode

Wegen einer Spinne: Frau zündet ihre Garage an

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Die Feuerwehrler rückten mit Atemschutz und Löschschaum an.

Ekel vor Spinnen kann richtig teuer werden - das zumindest hat eine Pullacherin am Samstag auf die harte Tour gelernt.

Pullach - Wegen eines kleinen Krabbeltieres hat eine 39-jährige Pullacherin beinahe ihre Garage abgefackelt. Der Ekel über eine Spinne hat die junge Frau offenbar völlig aus der Fassung gebracht. Mit Haarspray und Feuerzeug rückte sie dem Tier zu Leibe. Ergebnis: Beinahe-Inferno in der Garage! Die Feuerwehr rückte an, verhinderte Schlimmeres. Für die Frau könnte ihre Panik nun teuer werden… Der Ärger nahm für die 39-Jährige am vergangenen Samstag etwa gegen 14 Uhr seinen Lauf. Voller Abscheu über das Tier, das in einer Ecke in der Garage saß, entschloss sich die Frau zu einer verhängnisvollen Beseitigungsmethode. 

Laut Polizei kam zunächst Haarspray zum Einsatz. Der Plan: das Tier durch den klebrigen Sprühnebel bewegungsunfähig machen, um den ungebetenen Gast dann mithilfe der Flammen in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Doch der Plan ging gewaltig nach hinten los. Denn die 39-Jährige setzte nicht nur den Achtbeiner in Brand, sondern auch Teile ihrer Garage. Das Feuer hatte sich blitzschnell im staubtrockenen Dämm-Material der Wand ausgebreitet. Die Flammen drohten sogar, auf eine benachbarte Garage überzugreifen. Zunächst versuchte die Frau noch, den Brand selbst zu löschen, wählte aber dann doch den Notruf. Die Feuerwehr war zum Glück schnell da. 

„Der Einsatzort lag nur 200 Meter Luftlinie von unserer Wache entfernt“, sagt Thomas Maranelli, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pullach. Mit Atemschutz und Löschschaum kämpften die Einsatzkräfte gegen das Feuer – mit Erfolg. „Es ist alles glatt gelaufen“, berichtet Maranelli. „Nur zwei Stunden vorher haben wir noch einen Einsatz mit Atemschutz geübt.“ Der Schaden beträgt 5000 Euro. Ob das Tier den Brand überlebt hat? Unklar. Die 39-Jährige hat mit Sicherheit andere Sorgen. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. J. Heininger

Johannes Heininger

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