1. tz
  2. München
  3. Region

Queen Elizabeth II. ist tot: „Sie war eine Institution“

Erstellt:

Von: Marc Dimitriu

Kommentare

Ihr Verlust schmerzt: Queen Elisabeth II.
Ihr Verlust schmerzt: Queen Elizabeth II. © ARTE/GEIE

Tod von Queen Elizabeth bewegt auch viele Menschen im Landkreis – vor allem mit persönlichem Bezug ins Vereinigte Königreich.

Landkreis – Auch wenn die Queen Elizabeth II. ein gesegnetes Alter erreicht hat – dass sie wirklich stirbt, daran dachte doch niemand. Für die meisten Menschen ist sie eine Ikone.

„Über 90 Prozent der Bevölkerung kennt nur sie als Königin“, sagt Clive Flynn, CSU-Gemeinderatsmitglied in Höhenkirchen Siegertsbrunn. Aufgewachsen in Bristol, lebt er bereits seit 33 Jahren in Deutschland.

Dennoch empfindet er die Nachricht über den Tod der Königin als „ganz traurig – sie war eine Institution“.

Queen Elizabeth II. genoss allgemein eine hohe Beliebtheit und Popularität. „Sie war ein Synonym für ihr Amt – wer Queen sagt, meint Elizabeth“, sagt Clive Flynn.

Tod von Queen Elizabeth: „Die allermeisten sprechen von ihrem Tod mit Trauer und Respekt“

Noch präsenter als hier ist die Königliche Hoheit in England selbst. Laura Theis aus Ottobrunn lebt schon lange in Oxford und berichtet über die Stimmung dort:

„Ich glaube, sie ist ähnlich wie im Rest von England. Die allermeisten sprechen von ihrem Tod mit Trauer, Respekt und Dankbarkeit.

Ihr Verlust schmerzt: Queen Elisabeth II.
Laura Theis aus Ottobrunn lebt in Oxford. © privat

Ich war geschockt, weil ich irgendwie irrational geglaubt habe, dass es sie immer geben wird.

Laura Theis, Ottobrunn

Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen Landkreis-München-Newsletter.

Tod von Queen Elizabeth: Queen war eine Klammer, die Gesellschaft zusammenhielt

Viele teilen auf Facebook und Instagram Porträts von ihr als Kind oder junge Mutter, mit ihren geliebten Hunden und Pferden.“ Auch Menschen, die an sich nichts mit Königshäusern zu tun haben, nahmen sie als gute Königin war.

„Ja, ich habe den Eindruck dass sogar diejenigen, die gegen die Monarchie als Institution sind, das finden“, sagt Laura Theis.

Ihr Verlust schmerzt: Queen Elisabeth II.
Clive Flynn, CSU-Gemeinderatsmitglied in Höhenkirchen Siegertsbrunn. © fkn

Sie war  Synonym für ihr Amt – wer Queen sagt, meint Elizabeth.

Clive Flynn, Höhenkirchen

Wie es ohne die Queen weitergeht? „Charles übernimmt hier eine schwierige Aufgabe“, analysiert Clive Flynn. „Die Queen war eine Klammer, die die Gesellschaft zusammengehalten hat.“ In England wird sich jetzt vieles ändern: Die Nationalhymne wird bald „God save the King“ heißen.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen Landkreis-München-Newsletter.)

Tod von Queen Elizabeth: „Verlust von stabilität und Einheit“

Auf Münzen und Briefmarken wird das Gesicht von Elizabeth durch das von Charles ersetzt. Es ist ein „Verlust von Stabilität und Einheit in einer Zeit, in der sowieso schon alles schwierig und unsicher und voller Gegensätze ist“, sagt Laura Theis.

Trotz des hohen Alters überrascht ihr Tod viele. „Ich war geschockt, weil ich irrational geglaubt habe, dass es sie immer geben wird“, so Theis. „Ich bin mein Leben lang mit ihr aufgewachsen, es ist schwer zu fassen, dass sie plötzlich nicht mehr da ist.“

Auch interessant

Kommentare