Radldiebe auf der A99 festgenommen

Hohenbrunn - Die Polizei hat am Montag drei rumänische Fahrraddiebe auf der A 99 bei Hohenbrunn festgenommen. Sie leugenten zunächst, verwickelten sich aber in Widersprüche.

Die Beamten kontrollieren laut Polizeibericht gegen 11 Uhr einen Kleintransporter mit rumänischem Kennzeichen. Darin saßen drei Männer und eine junge Mutter mit einem Kleinkind. Im Verlauf der Kontrolle entdeckten die Polizisten im Laderaum des Sprinters fünf Fahrräder, zwei benzinbetriebene Stromerzeuger und ein Würgeholz. Die Fahrräder wiesen eindeutige Diebstahlsspuren auf. Die Schlösser war gewaltsam geöffnet worden. Die drei Männer im Alter von 22, 24 und 28 Jahren verwickelten sich bei der Befragung in Widersprüche. Daraufhin wurden sie festgenommen. Ihre Fahrt hatte in Paris begonnen, Ziel war Rumänien.

Die Beamten der Autobahnpolizei setzten sich mit den französischen Behörden in Verbindung. Es konnte ermittelt werden, dass die fünf Fahrräder Verleihräder einer französischen Firma in Paris waren. Anhand der Nummern an den Rädern konnte feststellt werden, dass zwei der Räder in Paris entwendet worden waren. Bei ihren Vernehmungen bestritten die Rumänen, etwas mit den Fahrraddiebstählen zu tun zu haben. Auch gaben sie an, nicht Besitzer des Würgeholzes zu sein. Die drei Männer wurden am Dienstag zur Entscheidung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium vorgeführt.

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