Verzweifelte Suche

Rätsel um verschwundenes Faschingswagerl

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Verzweifelt gesucht: Der Boarische Bierwong der Burschen und Madl vom Schnaps- und Schnupfclub.

Mammendorf - 100 Jahre ist das Heuwagerl alt, und von eher ideellem Wert. Seit dem Faschingszug in Mammendorf ist es spurlos verschwunden und wird nun verzweifelt gesucht.

Mammendorf - Schnupfen und Schnapseln können sie noch, die Mitglieder vom „TUSS“, dem Traditionell Urbairischen Schnaps- und Schnupfclub. Aber seit Faschingsdienstag vermissen sie ihren „Boarischen Bierwong“.

Da war die Welt noch in Ordnung.

15 Mann und Frau stark war der TUSS beim Umzug mitmarschiert. Das Heuwagerl wurde mitgezogen. Auf dem hatten die Burschen und Madl alte Bierfässer gestapelt - entsprechend ihrer Leidenschaft für den Gerstensaft. Nach dem Faschingstreiben stellten sie das Wagerl in der Straße An der Maisach ab. Doch als sie es am Mittwoch früh um 10 Uhr abholen wollten, war das Holzgefährt nicht mehr da. „Wir haben schon bei der Gemeinde angerufen“, sagt Johannes Kiser. Der Familie des 21-Jährigen aus Pischertshofen gehört der Wagen. „Aber da konnte uns keiner weiterhelfen.“

In der Verwaltung teilte man ihm nur mit, dass die Gemeindearbeiter den Wagen um neun Uhr noch gesehen hatten. „Wir haben da echt ein Problem, wenn er nicht mehr auftaucht“, sagt Kiser. Denn seiner Familie ist das Stück lieb geworden. Und rund 500 Euro ist es zudem auch ganz real wert.

Die Bierfässer hatten die Burschen zum Glück noch nach dem Umzug abtransportiert. Aber das fünf Meter lange Gespann ist nun sang- und klanglos verschwunden. Inzwischen hat der TUSS Anzeige erstattet. Gleichzeitig hofft Kiser, dass sich die Sache noch gütlich aufklärt.

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