Täter wüten auch in Österreich

Räuber-Bande von Meiling: Noch ein Opfer

+
Markus R. (l.) aus Meiling am Starnberger See prügelten die Brutalo-Räuber dagegen zu Tode.

Wien - Wenige Tage nach der Festnahme der international reisenden Räuber-und Einbrecherbande, die auch für den Raubmord von Meiling verantwortlich sein soll, kommen immer mehr Details ans Licht!

Die aus Rumänien stammenden Täter gingen nach Erkenntnissen der Wiener Polizei auch in Österreich mit unfassbarer Brutalität gegen ältere Menschen vor: In Puchberg am Schneeberg (Bezirk Wiener Neustadt) drangen die Täter in der Nacht zum 18. Juli durch ein geöffnetes Badezimmerfenster ins Haus der Rentnerin Maria P. (72) ein. Als sie um 3 Uhr erwachte, standen die maskierten Männer an ihrem Bett. Einer der Täter packte sie am Hals und schlug mit der Faust auf das Gesicht der völlig wehrlosen Frau ein. Er ließ erst von ihr ab, als sie einen epileptischen Anfall vortäuschte. Nach einer halben Stunde flohen die Männer mit Schmuck und Bargeld.

In Strengberg bei Amstetten überfiel die gleiche Bande am Abend des 26. August die Rentnerin Ulrike P. (72) in ihrem Garten. Die mit Messern und Knüppeln bewaffneten Räuber zerrten die Frau um 22.30 Uhr ins Haus. Dort zertrümmerten sie ihr mit harten Schlägen den Kiefer und die Rippen: „Bitte lassen Sie mich am Leben!“, flehte die schwer verletzte Frau. Ihre ungewöhnliche Fitness – die 72-Jährige ist aktive Marathonläuferin – rettete ihr wahrscheinlich das Leben. In einem unbeobachteten Moment lief sie den Männern davon.

Markus R. (72) aus Meiling am Starnberger See prügelten die Brutalo-Räuber dagegen zu Tode. Am Abend des 2. September waren er und seine Frau in ihrem Haus überfallen, schwerst misshandelt und dann in die fensterlose Speisekammer eingesperrt worden. Als die beiden nach zwei Tagen entdeckt wurden, war Markus R. tot.

Bewegender Abschied von Meilinger Raubmordopfer

Dorita Plange

Auch interessant

Meistgelesen

15-Jähriger aus Bayern entgeht knapp dem Tod - seine Krankheit halten viele für harmlos
15-Jähriger aus Bayern entgeht knapp dem Tod - seine Krankheit halten viele für harmlos
Döner darf jetzt nicht mehr Döner heißen: Reinheitsgebot ärgert Kebab-Verkäufer - „Schikane“
Döner darf jetzt nicht mehr Döner heißen: Reinheitsgebot ärgert Kebab-Verkäufer - „Schikane“
Flughafen München: Pläne für Expresszug begraben - Politiker wütend
Flughafen München: Pläne für Expresszug begraben - Politiker wütend
Feuerwehr sperrt Straße für Kinder - Autofahrer beschimpfen Einsatzkräfte wüst und bestehlen sie
Feuerwehr sperrt Straße für Kinder - Autofahrer beschimpfen Einsatzkräfte wüst und bestehlen sie

Kommentare