Im Kreis Erding 

Nach Randalen bei Oberliga-Spiel: Wohnung von Eishockey-Hooligan durchsucht

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Symboldbild: Auch im Raum Erding kam es zu einer Wohnungsdurchsuchung bei einem Eishockey-Ultra.

Besuch von der Polizei bekam ein Eishockeyfan aus dem nördlichen Erdinger Landkreis. Er soll an den Randalen nach dem Spiel Deggendorf - Landshut beteiligt gewesen sein.

Landkreis/Deggendorf - Gewalttätige Ausschreitungen hat es am 19. Januar nach dem Eishockeyspiel zwischen dem Deggendorfer SC und dem EV Landshut in der Oberliga Süd gegeben. 30 bis 40 teilweise vermummte Landshuter Ultras, darunter auch mindestens ein Hooligan aus dem Landkreis Erding, waren nach dem Spiel, das Deggendorf 4:2 gewonnen hatte, auf etwa 25 SC-Fans losgegangen. Sie warfen nicht nur Steine und Flaschen, sondern zettelten auch Schlägereien an. Ein Deggendorfer Anhänger wurde schwer, mindestens sechs weitere leicht verletzt. Auch ein Sanitäter wurde attackiert. Die Polizei rückte mit 13 Fahrzeugen aus. Sieben Randalierer wurden damals festgenommen.

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Mehrere Wohnungen von Ultras durchsucht

Jetzt hatte der schwere Übergriff ein Nachspiel. Am Dienstagmorgen hat die Staatsanwaltschaft Deggendorf mit Kriminalbeamten aus Deggendorf, Hof und Landshut mehrere Wohnungen der Ultras durchsucht. Ermittelt wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Raubes und Landfriedensbruch.

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Die Beamten filzten auch eine Adresse in einer größeren Gemeinde im nördlichen Landkreis. „Bei der Durchsuchungsaktion wurden Mobiltelefone sowie mehrere nach dem Waffenrecht verbotene Gegenstände und geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden“, so Günther Tomaschko, Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Datenträger werden ausgewertet.

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