Rathaus-Zoff um Müll-Rebellen

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Die Müllrebellen Brigitta und Wolfgang Kranz zahlen keine Gebühren mehr

München - Der Fall der Müllrebellen-Familie Kranz aus Waldperlach hat ein politisches Nachspiel. Die Rathaus-CSU fordert Aufklärung von OB Ude. Die Müllabfuhr weist derweil alle Kritik zurück.

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Dieses Paar muss keine Müllgebühren zahlen

Die Rathaus-CSU fordert von OB Christian Ude Aufklärung darüber, ob es noch mehr solcher Fälle in München gibt und welche Konsequenzen der Fall für alle anderen Gebührenzahler hat. Wie die tz berichtete, hob der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt (AWM) Gebührenbescheide für die Familie Kranz auf, nachdem diese Einsicht in die Bilanz forderte und vor Gericht Recht bekam.

„Es ist höchst ungewöhnlich, dass eine vom Gericht gewünschte Einsichtnahme von der öffentlichen Hand verweigert wird“, sagte CSU-Fraktionsvize Hans Podiuk der tz.

Die Müllabfuhr weist die Kritik zurück. Auf Anfrage der tz sagte AWM-Chef Helmut Schmidt: „Alle müssen Gebühren bezahlen. Auch die Familie Kranz.“ Zwar seien die Bescheide tatsächlich aufgehoben worden, jetzt aber würden nachträgliche Abrechnungen erhoben. Grund sei ein Problem mit der Satzung gewesen.

Brigitta Kranz sieht das gelassen: „Dann legen wir halt wieder Klage gegen den Gebührenbescheid ein.“ Für die 2005 und 2006 erlassenen Gebührenbescheide sei es ohnehin zu spät.

Dac/We.

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