Klofrau beklaut: Rathauschef stellt diebische Mädchen

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Nicht zum ersten Mal ist Chien Dannemann – hier mit ihrem Chef Fritz Häring (r.) – das Trinkgeld entwendet worden. Die beiden jüngsten Diebinnen erwischte Tutzings Bürgermeister Dr. Stephan Wanner.

Tutzing - Ein aufmerksamer und laufstarker Bürgermeister hat am Sonntag in Tutzing (Kreis Starnberg) zwei junge Diebinnen eingefangen. Die Toilettenfrau des Midgardhauses hat ihr Trinkgeld zurückbekommen.

Bürgermeister Stephan Wanner war mit einer Frau und der Hünding "Socke" auf dem Weg zum Biergarten beim Midgardhaus, als er lautstarken Tumult vernahm. Eine Frau erzählte ihm kurz von dem Diebstahl und deutete auf zwei Mädchen, die in Richtung Brahmspromenade davonliefen. Wanner nimmt die Verfolgung auf. Und erwischt eines der Mädchen, das sich unterwegs hingesetzt hatte und so tat, als sei es völlig unbeteiligt.

Wanner stellt sie vor die Wahl: Entweder sie gibt alles zu oder er ruft die Polizei. Da gesteht sie. Auch ihre Komplizin kommt schuldbewusst zurück.

Zwölf und 14 Jahre alt sind die Mädchen, wie sich herausstellt. Zusammen gehen sie zum Midgardhaus. Wanner verlangt, dass sie sich bei der Bestohlenen entschuldigen und ihr das Geld zurückgeben. Das tun sie.

Für Chien Dannemann, die betroffene Reinigungsfrau, ist dieser Vorfall überhaupt nichts Neues. Täglich werde sie beklaut, erzählt die 57 Jahre alte gebürtige Thailänderin. Gerde mal 40 Cent waren es in diesem Fall.

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