23 Tote bei Angriff auf Bus mit Christen 

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Dachau-Süd

Raubüberfall: Männer attackieren DHL-Fahrer

Gesucht werden – neben einer Katze – die drei Männer, die den Boten überfallen haben. Dessen Wagen stand zum Zeitpunkt der Tat an der Bushaltestelle. foto: zim

Dachau - Drei Männer haben Freitag Vormittag am Klagenfurter Platz versucht, den Fahrer eines DHL-Lkw zu überfallen.

Weil der 26-jährige Fürstenfeldbrucker trotz der Schläge und Tritte der Räuber den Schlüssel seines Fahrzeugs nicht aus der Hand gab, mussten die Unbekannten ohne Beute fliehen.

„Wir gehen davon aus, dass es den Tätern weniger um den Paket-Lkw, als vielmehr um die Ladung ging“, erklärte Freitag Nachmittag ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt. Das Trio war mit einem weißen Golf (vermutlich der 2er-Serie) unterwegs und hätte, so vermutet die Polizei, den gestohlenen DHL-Wagen nach dem Umräumen der Ladung vermutlich irgendwo in der Region abgestellt. „Auch nach Weihnachten werden noch Flachbildfernseher oder andere teure Elektronikartikel verschickt“, mutmaßt der Polizeisprecher über die Motive der Täter.

Der geschockte Fahrer erlitt bei dem Überfall am ganzen Körper Prellungen und wird derzeit in einer Klinik behandelt. Er konnte kurz nach dem Überfall noch selbständig die Polizei verständigen und eine gute Täterbeschreibung abgeben.

Demnach wird ein Mann als zirka 30 bis 35 Jahre alt und 1,75 Meter groß beschrieben. Er hatte braune Haare, einen Kinnbart, trug einen weißen Kapuzenpulli und schwarze Jeans. Er sprach hochdeutsch.

Die beiden weiteren Täter, die nicht mit dem Opfer sprachen, sollen wesentlich jünger als der Wortführer sein. Das Opfer schätzte sie auf zirka 20 Jahre, rund 1,90 Meter groß und blond beziehungsweise brünett. Einer der beiden trug eine blaue Jeans und eine dunkle Winterjacke.

Kurz vor und kurz nach dem Überfall war Anwohner Johannes Engl (43) am Klagenfurter Platz. Er beobachtete, wie der Paketausfahrer mit dem Handy telefonierte und von einem Mann angesprochen wurde. „Es sah so aus, als hätte der Mann dem Boten einen Paketschein hingehalten und wollte ein Paket haben. Aber er hat anders ausgesehen, als die Beschreibung der Täter durch die Polizei“, sagt Engl. Der Anwohner betrat danach für 15 Minuten die nahe Filiale der Sparkasse. Als Engl wieder herauskam, war der Überfall vorbei und Rettungskräfte versorgten bereits das Opfer.

zip/zim

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