Rekord-Teppich - Klägerin geht gegen Urteil vor

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Schön verziert, obwohl er schon ein wenig ausgeblichen ist: der wohl teuerste Teppich der Welt.

Augsburg - Der Rechtsstreit um den angeblich teuersten Teppich der Welt geht weiter. Die frühere Besitzerin legte vor dem Münchner Oberlandesgericht Berufung ein.

Das teilte das Landgericht Augsburg am Montag mit. Die Frau, die im Landkreis Starnberg wohnt, war Ende Januar mit ihrer Klage gegen das Augsburger Auktionshaus Rehm gescheitert. Sie forderte knapp 350.000 Euro Schadenersatz, weil der Auktionator den Wert des geerbten Perserteppichs aus dem 17. Jahrhundert nicht erkannt hatte. Er schätze das Stück auf 900 Euro. Bei einer Auktion brachte der Läufer dann zunächst 19 700 Euro ein, bei einer erneuten Versteigerung in England dann die Rekordsumme von umgerechnet 7,2 Millionen Euro.

dpa

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