Drama um 73-Jährigen

Rentner nach Bad in der Isar verschollen

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Mit diesem Bild sucht die Polizei derzeit nach dem Vermissten. Die Spur verliert sich in der Puppinger Au.

München - Drama um einen 73-jährigen Rentner aus dem nördlichen Landkreis Miesbach: Er brach am Freitag zu einem Bad in der Isar bei Wolfratshausen auf, seitdem ist er spurlos verschwunden.

Der Mann hatte sich von seiner Ehefrau verabschiedet und mitgeteilt, dass er um 17 Uhr wieder zu Hause sein wollte. Dass er in der Isar badet, war nichts Ungewöhnlichesfür die Ehefrau, doch dieses Mal kam er nicht zurück. Die Frau machte sich große Sorgen und erstattete Vermissten-Anzeige.

Am Wochenende machte sich die Polizei erstmals auf die Suche. Sie fand das Auto des Vermissten – einen grauen Hyundai TB –, das auf einem Parkplatz zwischen Ascholding und Wolfratshausen geparkt war. Im Auto fand sich die Kleidung des Rentners und seine Schuhe, die Autoschlüssel lagen in der Nähe direkt am Isar-Ufer.

Am Montag wurde nochmals per Großaufgebot gesucht. Drei Diensthundeführer der Polizei und 19 Suchhunde der Rettungshunde­staffeln der Nachbar-Landkreise durchkämmten die Isarauen zwischen Geretsried und dem Ickinger Wehr, sogar ein Propeller-Boot der Wolfratshauser Wasserwacht kam zum Einsatz. Auch ein Hubschrauber ging in die Luft. Doch vom Vermissten fehlte jede Spur.

Die Wassertemperatur der Isar lag am Freitag bei ca. elf Grad, die Strömung war reißend. Das nächstgelegene Wehr in Icking ist derzeit geöffnet. Der Rentner könnte in den Isarkanal oder in die Isar Richtung München getrieben worden sein.

Johannes Welte

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