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Schon wieder ein Bergunfall: Skitourengeher aus Bayern stirbt in Tirol - Warnung ausgesprochen

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Von: Josef Hornsteiner

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Unwetter in Österreich: Schwierige Einsätze für Bergretter (Symbolfoto).
Die Tiroler Bergretter können einen Garmisch-Partenkirchner an der Steinkarspitze nur noch tot bergen. (Symbolfoto). © Imago

Ein 53-jähriger Mann aus Garmisch-Partenkirchen ist am Sonntag bei einer Skitour tödlich verunglückt. Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück kam.

Reutte in Tirol – Ein 53-jähriger Garmisch-Partenkirchner ist am Wochenende bei einem Skitourenunfall an der österreichischen Steinkarspitze tödlich verunglückt. Dies berichtet die Landespolizeidirektion Tirol. Der Mann war am Sonntagvormittag aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Sein Vater schlug daher am Abend Alarm.

Reutte in Tirol: Mann aus Bayern verunglückt bei Skitour tödlich

Aufgrund der schlechten Witterung war ein Einsatz des Hubschraubers nicht möglich. Daher mussten die Mitglieder der Bergrettungen Berwang und Namlos zu Fuß aufsteigen. Gestern wurde der Vermisste kurz nach Mitternacht im Gipfelbereich der Steinkarspitze (2215 Meter) bei Reutte tot aufgefunden. Die genaue Ursache ist unklar.

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Die Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd warnen indessen vor den Gefahren, die die winterlichen Verhältnisse in den Bergen mit sich bringen. Während auf den Südseiten die meisten Wege schon schneefrei sind, halten sich vor allem auf den Schattenseiten noch Schnee und Eis. Dort könne man leicht ab- oder wegrutschen, heißt es in einer Pressemitteilung. Heuer sind bereits 16 tödliche Bergunfälle zu beklagen.

Schon 2021 hatte es mehr Bergtote in der Region gegeben als in den Vorjahren. Auch die Coronapandemie könnte ein möglicher Grund sein.

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