Revision

Sechs Jahre für den Ex-Rocker

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Georg V. i  Landgericht München II

München - Obwohl er längst der Rockerbande abgeschworen hatte, musste Georg V. sich vor dem Landgericht München II wegen eines schweren Vorfalls am Vereinsheim in Türkenfeld verantworten.

Von seiner Vergangenheit eingeholt wurde am Montag ein ehemaliges „Bandidos“-Mitglied. Obwohl der Mann (45) längst der Rockerbande abgeschworen hatte, musste er sich vor dem Landgericht München II wegen eines schweren Vorfalls am Vereinsheim in Türkenfeld verantworten.

Zusammen mit einem Spezl (42) hatte er im November 2011 einen Allgäuer (27) aus der „Unterstützer“-Gruppe der Gringos zusammengeschlagen. Knapp ein Jahr später wurden die beiden Männer aus München wegen versuchten Totschlags zu fünfeinhalb und neuneinhalb Jahren Knast verurteilt. Doch die Staatsanwaltschaft ging in Revision. Sie hatte bis zu zwölf Jahre Haft wegen versuchten Mordes gefordert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob das Urteil teilweise auf.

Gerne hätten die Karlsruher Richter noch eine detailliertere Zuordnung der Täter erfahren. Der Ex-Rocker machte gestern auch keine neuen Ausführungen, beschrieb sich aber als geläutert: „Das Rockerspielen hat sich nicht rentiert“, meinte er. Weil sich der Geschädigte mit dem Geständnis zufrieden zeigte und die Entschuldigung akzeptierte, wurde die Strafe nur um sechs Monate auf sechs Jahre aufgestockt.

wal

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