Rosenkrieg endet vor Polizei

Landshuterin flieht halbnackt vor Verehrern

Moosburg/Landshut - Der Rosenkrieg zwischen einer 26-Jährigen aus Landshut und ihren beiden Verehrern endete nach einer Verfolgungsjagd per Auto bei der Landshuter Polizei.

Die 26-Jährige konnte sich offensichtlich nicht entscheiden, mit welchem der beiden Galane sie ihre Beziehung fortführen wollte. Der daraus entstandene Streit rief am Donnerstag gegen 23 Uhr die Polizei auf den Plan. Vorausgegangen war eine massive Auseinandersetzung in der Wittelsbacherstraße zwischen der 26-Jährigen und ihrem momentanen 33-jährigen Freund aus Moosburg. Dem gefielen die Telefonate und Kurzmitteilungen nicht, die die junge Frau mit ihrem Ex-Freund, einem Mainburger (27) austauschte. Im Verlauf des folgenen Streits zerlegte der 33-Jährige aus Verärgerung das Handy seiner Freundin in seine Bestandteile.

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Aus Angst vor weiteren Attacken flüchtete die Landshuterin halbnackt aus der Wohnung und verständigte ihren Ex-Freund (27). Der fuhr umgehend nach Landshut, um zu helfen. Nachdem er in der Herzogstadt angekommen war, stieg die 26-Jährige zu ihm in den Wagen. Doch der 33-jährige „Noch-Freund“ beobachtete die Situation und stellt die beiden zur Rede. Doch das Pärchen gab Gas und braust davon.

Kurz entschlossen bestieg der Moosburger sein Auto und fuhr nach. Die Folge war eine wilde Verfolgungsjagd durch Landshut. Der „Ex“ wusste sich nicht mehr anders zu helfen und steuerte gegen 23 Uhr geradewegs die Polizeiinspektion in Landshut an. Dort trafen beide Fahrzeuge fast zeitgleich ein.

Unbeeindruckt von der Örtlichkeit und der Nähe zu den Ordnungshütern, stieg der 33-Jährige sofort aus, trat gegen die Fahrertür des „Nebenbuhlers und bedrohte beide Insassen. Bewaffnet war er mit einem Pfefferspray und einem Teleskopschlagstock.

Zu weiteren Übergriffen kam es jedoch nicht mehr, weil Beamte der Inspektion auf den Vorfall aufmerksam geworden waren und eingriffen.

Der Streit war zwar beendet, die Angelegenheit selbst jedoch nicht: Die Verfolgungsjagd durchs Stadtgebiet und andere Delikte (etwa Bedrohung) bleiben nicht ohne juristische Folgen.

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