S-Bahn-Anschlag: Keine Hinweise

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Der Rest: Am Stamm der Fichte sind deutlich die Sägespuren zu erkennen.

Feldafing - Wer's war, sagt es nicht: Knapp vier Wochen nach einem Vorfall an der S-Bahn-Strecke bei Feldafing sind die Ermittlungen noch voll im Gange. Der angesägte Baum wird genauer untersucht.

Die Polizei geht weiter von einem Anschlag aus, nachdem die Fichte, die am 27. Mai auf die S-Bahnstrecke gekracht war, offensichtlich angesägt war. Der Staatsschutz hatte seinerzeit die Ermittlungen aufgenommen - das war schon ein Hinweis auf die mögliche Herkunft der Täter. Nur wenige Tage vor dem Fall südlich von Feldafing hatten Linksautonome in Berlin die dortige S-Bahn angegriffen.

Die Berliner Täter jedoch brüsteten sich mit der Tat im Internet und lieferten ein Bekennerschreiben ab. Etwas derartiges gibt es im Fall Feldafing nicht, die Suche im Internet verlief nach Angaben der Staatsanwaltschaft München II bisher ergebnislos. Auch rund um den Tatort gab es kaum verwertbare Spuren.

Derzeit werden die Reste des Baumes genauer untersucht, was jedoch einige Wochen dauern kann. Zunächst war unklar, wem der Baum gehörte- inzwischen ist klar, dass er auf Grund des Staatsforstes stand.

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