Kochshow auf Sat1

Heute wird es ernst: Erdinger im Finale bei "The Taste"

Konzentriert ins Finale: Tobias Stegmann und Coach Cornelia Poletto in der TV-Küche von Sat.1. Screenshot: wk

Erding - Der gebürtige Erdinger Tobias Stegmann ist im Finale der Kochshow „The Taste“ zu sehen. 50.000 Euro Prämie winken. Am Mittwochabend ist die Sendung zu sehen.

Am Mittwochabend geht es um alles für den gebürtigen Erdinger Tobias Stegmann. Der 30-jährige, den es aus beruflichen Gründen nach Landshut verschlagen hat, steht im Finale der Kochshow „The Taste“ (20.15 Uhr, Sat.1). Sollte der zweifache Familienvater gewinnen, erhält er eine Prämie in Höhe von 50 000 Euro, außerdem erscheint bereits am Donnerstag das Kochbuch, „The Taste - das Siegerbuch 2015“, das sein Konterfei ziert.

Nachdem er das Halbfinale souverän überstanden hatte, geht Stegmann ganz locker ins Finale, „denn ich habe ohnehin schon mehr erreicht als ich mir überhaupt erhofft habe“. Der Erdinger gehört zum Team von Starköchin Cornelia Poletto, seine Gegner sind Helena und Thorben aus dem Team Frank Rosin, Susanne und Daniela aus dem Team Alexander Herrmann und Kristof aus dem Team Tim Mälzer. „Ich glaube, dass die Tagesform eine wichtige Rolle spielen wird“, sagt Stegmann. „Und vor allem: Wer trifft das Thema?“ Aber letztlich werde es wohl so sein: „Der Beste setzt sich durch.“

Drei so genannte Challenges sind im Finale zu bestehen, die es wirklich in sich haben. Für die erste Runde des Teamkochens stellt Starkoch Roland Trettl als Gastjuror die Aufgabe „Foodpairing“. Auf Grundlage zweier Zutaten müssen die Kochkandidaten ihren Top-Löffel zaubern. Zur Verlosung an die Köche stehen: Trüffel+Ei, Iberico+Pfifferling, Kaviar+Wodka, Schokolade+Kirsche, Champagner+Carabinero und Wagyu+Zwiebel. Alle haben 60 Minuten Zeit, einen Löffel zu kreieren.

Die strenge Änderung im Finale: Die Coaches dürfen probieren und ihre Köche beraten, aber auf gar keinen Fall irgendetwas in der Küche anfassen. Zwei Löffel werden von Roland Trettl als schwächste Kreationen bewertet - das jeweilige Team muss sich dann schon nach der ersten Finalrunde ohne Mitspracherecht der Coaches von diesen Kandidaten verabschieden.

In der zweiten Runde gibt einer der weltbesten Köche für vegetarisches Essen als Gastjuror die Aufgabe vor - Paul Ivic aus Wien (Restaurant Tian). Die vegetarischen Zutaten für die letzten vier Kochkandidaten: Poveraden, Zirbenbalsam, Haselnussöl und Mandelpilze. Hier entscheidet sich: Welche zwei Köche schickt Gastjuror Ivic direkt ins Finale? Wieder dürfen die Coaches ihre Schützlinge unterstützen, aber nichts anfassen.

In der abschließenden Runde geht es für die beiden verbliebenen Finalisten um alles. Es gilt, drei verschiedene Gänge zuzubereiten: Jeder der drei Löffel soll für sich stehen, aber dennoch mit den anderen beiden harmonieren. Die Zutaten fürs Finale sind die jeweils drei Lieblingszutaten der Coaches; beide Köche bekommen die gleiche Aufgabe zugelost. Die Zeit für die Zubereitung beträgt 90 Minuten, und dann wird der Sieger von „The Taste 2015“ gekürt.

„Die Stimmung bei uns im Team war von Anfang an sensationell“, beschreibt Stegmann seine Zeit bei der Kochshow. „Wir waren uns alle einig: Wir wollen die Zeit genießen und haben keine Lust auf irgendwelche Konkurrenzkämpfe.“ Ihm habe es auf alle Fälle sehr gefallen, es sei eine „coole Erfahrung“ gewesen, „und es haben sich sogar echt gute Freundschaften entwickelt“. Aber Freundschaften hin oder her, sein Ziel für heute Abend ist klar definiert: „Wenn ich schon im Finale bin, dann möchte ich auch gewinnen.“

Wolfgang Krzizok

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