"Kann mich an nichts mehr erinnern"

Kurios: Schlafwandler als Bistro-Einbrecher

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Das Bistro Bareso. Hier stieg der Mann ein – er selber sagt: im Schlaf.

München - Wie fühlt man sich, wenn man nach tiefem Schlaf nachts neben einer Suppenkelle, einem Essig-Sprüher und 5000 Euro Bargeld erwacht, die einem nicht gehören?

So ist es einem Kroaten (27) ergangen, der Mittwochfrüh um zwei in der Polizeiinspektion Ottobrunn das halbe Inventar des Wildkräuter-Bistro Bareso aus der Putzbrunner Straße auf den Tresen stapelte: Neben der verbogenen Schöpfkelle hatte er u.a. Geldkassetten, Thermomix, iPod, ein Kettchen und Bareso-Gutscheine dabei – verpackt in Ikea­tüte und Körbchen, die aus dem Bistro stammten. „Ich habe eine Schlaftablette genommen. Dann kann ich mich an nichts mehr erinnern“, erklärte er.

Tatsächlich hatte jemand in der Nacht zum 10. Dezember ein Fenster des Bistros aufgebrochen. Restaurantchefin Dr. Annette Nagel: „Wir sind dem Mann sehr dankbar. Das waren u.a. die Trinkgelder für meine sechs Angestellten. Das ist unsere persönliche Weihnachtsgeschichte. Die Suppenkelle, mit der er die Bürotür aufgebrochen hat, bekommt einen Ehrenplatz.“

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