Zeugen fanden ihn auf Straße liegend

Spektakulärer Fall: Asylbewerber verletzt sich selbst schwer - Staatsanwaltschaft nennt neue Details

+
In Schongau wurde am Montag, 13. November, ein Mann schwer verletzt aufgefunden.

Anfang November lief in Schongau ein Polizei-Großeinsatz. An einer Straße lag ein schwer verletzter Asylbewerber. Die Verletzungen hatte er sich selbst zugefügt. Jetzt gibt es neue Details in dem Fall. 

Asylbewerber aus Schongau verletzt sich selbst - das ist der Stand der Dinge

Update, 5. März: Der Fall schockierte über die Landkreisgrenzen hinaus: Am 12. November 2018 finden Zeugen im Kreuzungsbereich zur Schönlinder Straße in Schongau einen übel zugerichteten Mann neben der Straße liegend. Der Mann - wie sich später herausstellt ein in Altenstadt lebender damals 28-jähriger Asylbewerber aus Pakistan - weist schwere Verletzungen auf, welche genau, darüber schweigt die Polizei. Laut unbestätigten Medienberichten war der Pakistani außerdem geknebelt und gefesselt. Die Polizei ermittelt fortan in alle Richtungen. 

Über eine Woche später dann die überraschende Wende: Die Polizei gibt bekannt, dass der Mann sich die Verletzungen selbst zugefügt hat - eventuell mit Hilfe eines Komplizen. Das Motiv ist unbekannt. Der Pakistani kommt wegen Vortäuschens einer Straftat in Untersuchungshaft.

Seither war es sehr ruhig um den Fall. Nun erklärt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Nachfrage, dass er an die Staatsanwaltschaft übergeben wurde. Diese - es handelt sich um die Staatsanwaltschaft München I - hat den Pakistani Mitte Februar beim Amtsgericht München wegen Vortäuschens einer Straftat angeklagt, wie deren Pressesprecherin mitteilt. Wie das Amtsgericht auf Nachfrage schreibt, ist das Verfahren gegen den 28-Jährigen noch nicht eröffnet.

Der Pakistani sitzt nach wie vor in U-Haft. „Wir gehen davon aus, dass sein Motiv das „Erzwingen“ eines Bleiberechtes in Deutschland war“, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I. Außerdem teilt sie mit, dass der junge Mann einen Komplizen hatte - darüber wurde seit Monaten spekuliert. Für ihn ist wiederum die Staatsanwaltschaft München II zuständig, da er sich nicht in Haft befindet. Es handelt sich laut Sprecherin um einen 31-Jährigen, der nicht in Altenstadt lebt. Er und das vermeintliche Opfer seien Bekannte. Seine Komplizenschaft habe sich darauf beschränkt, dass er den Pakistani an den Armen gefesselt habe. Geschlagen habe er ihn nicht. 

sta

Asylbewerber verletzt in Schongau gefunden - spektakuläre Wende 

Update, 26.11.2018:

Auch nach der spektakulären Wendung im Fall des in Schongau am Straßenrand aufgefundenen Asylbewerbers bleiben für die Kriminalpolizei noch viele Fragen offen. Wie berichtet, war der Pakistani am 12. November nicht das Opfer eines brutalen Überfalls. Der 28-Jährige hatte sich seine Blessuren vielmehr selbst zugefügt und die Geschichte frei erfunden. Wegen Vortäuschens einer Straftat sitzt der bis dahin in der Asylbewerberunterkunft in Altenstadt untergebrachte Asylbewerber nun in Untersuchungshaft. 

Die Kripo geht davon aus, dass der 28-Jährige mindestens einen Komplizen hatte. Darauf deute die „Auffindsituation“ hin, sagt Präsidiumssprecher Alexander Huber. Die Medienberichte, dass der Asylbewerber geknebelt, gefesselt und mit einem Hemd über dem Kopf am Rand der Altenstadter Straße lag, bestätigt der Kriposprecher jetzt zumindest teilweise. Auch ein Motiv für Vortäuschung der Straftat hat der Pakistani den Beamten mittlerweile aufgetischt, bestätigt der Sprecher. Dieses ist aber offensichtlich dermaßen hanebüchen, dass es die Kripo lieber für sich behält. „Was er gesagt hat, ist total unschlüssig“, erklärt Huber, ohne ins Detail zu gehen. 

Eine „politische Intension“ schließt die Polizei jedenfalls aus und spielt dabei auch auf Informationen an, die jüngst bei der „Nacht der Lichter“ in der Basilika in Altenstadt publik wurden. Wie berichtet, wurde dort der aufgefundene Mann mit der pakistanischen Katholikin Asia Bibi in Verbindung gebracht. Er soll sich für die Frau eingesetzt haben und sei deshalb von Muslimen in der Asylbewerberunterkunft gemobbt worden, hieß es. Asia Bibi war aufgrund eines Streits mit muslimischen Frauen 2009 in Pakistan inhaftiert und wegen angeblicher Gotteslästerung verurteilt worden. Nach neun Jahren Haft wurde sie jetzt freigesprochen und entlassen. Sicher ist sie aber nicht, tausende Extremisten fordern zu Gewalttaten gegen die Christin auf. 

Das Gerücht, dass dem 28-Jährigen die Abschiebung droht und er deshalb die Straftat vorgetäuscht hat, hat der Inhaftierte laut Polizei selbst zurückgewiesen. Auch die Beamten hatten zunächst entsprechende Vermutungen, erklären sie auf Anfrage. Wie berichtet, wurde aus dem Umfeld des Asylbewerbers die Information gestreut, dass der 28-Jährige noch im November abgeschoben werden sollte. Nähere Angaben zu dem Motiv des Pakistani erhoffen sich die Beamten nun von dem oder den Komplizen, die noch ermittelt werden müssen. Dem Vernehmen nach hat die Kripo eine heiße Spur zu ihnen, mehr wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten.

jvr

Update, 23.11.2018:

Wie berichtet, war der Asylbewerber aus Pakistan schwer verletzt neben einer Straße gefunden worden. Die Gerüchteküche brodelte seitdem. 

Nun berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd: In Teilbereichen der Einlassungen des 28-jährigen Pakistaners ergaben sich zunächst erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt. Weitere intensive und umfangreiche Ermittlungen konnten die Zweifel bestätigen, so dass in Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat gegen den pakistanischen Asylbewerber eingeleitet wurde. 

Bei einer nochmaligen Einvernahme gab der 28-Jährige nun zu, dass die Geschichte komplett erfunden war. Sämtliche Verletzungen hatte er sich selbst beigebracht. Die Ermittler gehen davon aus, dass der mittlerweile Beschuldigte einen Helfer hatte, was weitere Ermittlungen noch bestätigen müssen. Das Motiv des Mannes ist derzeit noch unklar, jedoch kann eine politische Intention ausgeschlossen werden.

Aufgrund des sich nun entwickelten Sachstandes stellte die zuständige Staatsanwaltschaft München II Antrag auf Haftbefehl. Der 28-jährige Asylbewerber wurde aufgrund dessen dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen Vortäuschens einer Straftat erließ. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Update, 19.11.2018:

Der Fall des vergangene Woche in Schongau schwer verletzt aufgefundenen Pakistani bleibt mysteriös. Die Kriminalpolizei hält sich mit Angaben zu dem Verbrechen weiter sehr zurück und verweist unter anderem auf den Opferschutz. In der Asylbewerberunterkunft in Altenstadt, in der der 28-Jährige dem Vernehmen nach wohnte, brodelt derweil mächtig die Gerüchteküche. 

Wie berichtet, war der Asylbewerber am späten Montagabend vergangener Woche an der Altenstadter am Straße aufgefunden worden. Die Verletzungen waren zunächst als lebensbedrohlich eingestuft worden. Der Pakistani wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zu der Art der Verletzungen macht die Polizei auch weiterhin keine Angaben. Laut unbestätigten Medienberichten hatte der Mann teils schwere Verletzungen am Kopf, im Brust- sowie im Genitalbereich davongetragen. Obendrein soll er gefesselt und geknebelt worden sein und ein Hemd über den Kopf gezogen bekommen haben. 

Im und um das Asylbewerberheim in Altenstadt machten nun wilde Spekulationen die Runde. Von einer aus Pakistan ferngesteuerten und perfekt vorbereiteten Tat gegen den Asylbewerber war die Rede. „Zur Warnung anderer“ soll der Misshandelte demnach so schrecklich zugerichtet worden sein. In einem anderen Gerücht wurde eine ganz andere Information gestreut: Dass die Verletzungen „ohne Blut“ gewesen und die Straftat nur vorgetäuscht worden sein soll, um eine angeblich geplante Abschiebung des Flüchtlings zu verhindern. Von Seiten des Landratsamtes, das für die Asylunterkunft in Altenstadt zuständig ist, hieß es auf Anfrage, dass von einer geplanten Abschiebung nichts bekannt sei. 

jvr

Update, Donnerstag, 15. November: Die Ermittlungen der Kripo laufen nach wie vor auf Hochtouren. Einzig bisher verlautbare Erkenntnis ist aber nach wie vor, dass die Ermittler einen rechtsradikalen Hintergrund ausschließen. 

Gewalttat in Schongau: Polizei schließt rechtsradikalen Hintergrund aus

Das ist offenbar schon durch die Vernehmung des Opfers (siehe unten) klar geworden. Derzeit gleichen die Beamten die Spuren am Tatort mit diversen Zeugenaussagen ab. „Das ist jetzt die typische kriminalpolizeiliche Arbeit“, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. „Bewerten, Schlüsse ziehen und so möglichst nahe an die Tat herankommen.“

Update, Mittwoch, 14. November: Schongau – Auch knapp zwei Tage nach dem grausamen Übergriff auf einen Asylbewerber an der Altenstadter Straße in Schongau kann die Polizei noch keine mutmaßlichen Täter präsentieren. 

Wie weiter unten berichtet, war der 28-jährige Pakistaner am Montagabend im Kreuzungsbereich zur Schönlinder Straße übel zugerichtet worden. Laut unbestätigten Medienberichten lag der Mann geknebelt und gefesselt am Straßenrand und hatte teils schwere Verletzungen am Kopf, im Brust- sowie im Genitalbereich. Die Täter zogen dem Asylbewerber demnach obendrein noch ein Hemd über den Kopf. 

Opfer mit Dolmetscher vernommen - Polizei hat neue Erkenntnisse

Die Kriminalpolizei hat den 28-Jährigen mittlerweile mit Unterstützung eines Dolmetscher vernommen. „Einen rechtsradikalen Hintergrund“, schließt die Kripo jetzt aus, heißt es. Alles andere sei aber möglich, fügt ein Sprecher hinzu und will weder einen Racheakt noch einen bandenmäßigen Überfall ausschließen. 

Gewalttat in Schongau: Neuer Polizei-Einsatz am Dienstagnachmittag

Am Dienstagnachmittag beobachteten Anwohner und Autofahrer, die vorbeikamen, im Bereich der Altenstadter Straße erneut ein großes Polizeiaufgebot. Der Kriposprecher bestätigte auf Anfrage, dass auch mit Hundeführern die Umgebung nach möglichen Gegenständen abgesucht wurde. Ob etwas gefunden worden ist, ließ er offen. 

Der Tatort am Tag danach. Die Kreuzung an der Altenstadter Straße in Schongau.

Dem Vernehmen nach nahmen die Polizisten auch einen Stadel in Tatortnähe genauer unter die Lupe. Die Beamten bitten weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Wem am Montag vor 22 Uhr Personen Personengruppen oder Fahrzeuge in der Nähe des Kreuzungsbereichs Schönlinder Straße/Altenstadter Straße aufgefallen sind, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Weilheim unter Telefon 0881/6400 in Verbindung zu setzen.

Fotos

Verletzter Mann vermutlich kein willkürlich ausgewähltes Opfer

Update, 13. November, 20.30 Uhr:

Der 28-jährige Mann aus Pakistan wohnte nach Auskunft der Kripo zuletzt in einer Asylbewerberunterkunft im Landkreis. Ein Kriposprecher erklärte auf Anfrage, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass er ein willkürlich ausgesuchtes Opfer war.

Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg erklärt derweil, dass es in Schongau und Umgebung bislang zu keinen größeren Auseinandersetzungen mit pakistanischen Asylbewerbern gekommen war. Kieweg berichtet lediglich von vereinzelten Körperverletzungen in den Unterkünften. Zu „gravierenden Straftaten“ sei es nicht gekommen.

Update, 13. November, 15.07 Uhr:

Wie bild.de berichtet, soll der Asylbewerber Verletzungen im Kopf-, Brust-, und Genitalbereich haben. Außerdem habe man ihm ein Hemd über den Kopf gezogen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd will diese Angaben weder dementieren noch bestätigen. Nur so viel: Der Mann ist außer Lebensgefahr.

Opfer von Schongau war zunächst nicht ansprechbar

Update, 13. November, 14.29 Uhr: 

Die Nachrichtenagentur dpa schreibt inzwischen von schweren Misshandlungen, mit denen der Mann am Straßenrand liegend aufgefunden wurde. Er sei nicht ansprechbar gewesen.

Asylbewerber wurde in Schongau schwer misshandelt

Update, 13. November, 11.37 Uhr: 

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet: Der Mann, eine 28-jähriger pakistanischer Asylbewerber aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, lag im Kreuzungsbereich Schönlinder Straße/Altenstadter Straße am Straßenrand und war nicht ansprechbar. Die Verletzungen wurden zunächst als lebensbedrohlich eingestuft und der Mann mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Spurensicherungsmaßnahmen am Auffindeort konnten weitestgehend abgeschlossen werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum möglichen Tathergang dauern an.

In Zusammenhang mit dem Auffinden des verletzten Mannes ist für die Ermittler nach wie vor folgende Frage von Bedeutung: Wem sind vor 22.00 Uhr Personen, Personengruppen oder Fahrzeuge in der Nähe des Auffindeortes, Kreuzungsbereich Schönlinder Straße/Altenstadter Straße in Schongau, aufgefallen? Hinweise werden von der Kriminalpolizei Weilheim unter 0881/6400 entgegen genommen.

Erstmeldung, 13. November, 6.35 Uhr:

Schongau - Die Polizei bittet nach dem Fund einer schwer verletzten Person am späten Montagabend um Zeugenhinweise. Gegen 22 Uhr war ein Mann im Kreuzungsbereich Schönlinder Straße/Altenstadter Straße entdeckt worden. Er lag am Straßenrand und war nicht ansprechbar. Der Verletzte wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. 

Polizei ermittelt und sucht mögliche Zeugen in Schongau

Nun ermittelt die Kripo Weilheim, die Staatsanwaltschaft München II übernahm die Leitung. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass es eine Fremdbeteiligung gab - beispielsweise ein Verkehrsunfall. Deswegen wurden unmittelbar nach dem Auffinden des Mannes umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Die Spurensicherung wurde hinzugerufen. 

Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung und stellen die Frage: Wem sind vor 22 Uhr Personen, Gruppen oder Fahrzeuge in der Nähe aufgefallen? Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0881/6400 entgegen genommen.

Weil sie ihm die Bierflasche wegnehmen wollte: Mann schlägt Polizistin ins Gesicht

Weil ein Passant in Schongau einem Mann zu Hilfe kommen wollte, kam es Anfang November zu einer Schlägerei, bei der auch eine Polizeibeamtin verletzt wurde, berichtet Merkur.de.

Lesen Sie auch:

Schulbusse kollidieren - Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst läuft

In der Nähe von Fürth kollidierten am Donnerstagnachmittag zwei Schulbusse, wie Merkur.de* berichtet.

Fernbus-Kontrolle: Polizei macht schockierenden Fund - dann klicken sofort die Handschellen

Bei der Kontrolle eines Fernbusses hat die Polizei einen schockierenden Fund gemacht. Für einen Fahrgast klickten noch an Ort und Stelle die Handschellen.

Mega-Stau nach schwerem Lkw-Unfall auf der A99

Auf der A99 bei Kirchheim ist am Mittwochmorgen ein Lkw in einen Sattelzug geprallt. Es gab

verletzte und einem kilometerlangen Stau.

Nächtliche Schüsse: Zwei Männer warten auf den Bus - Plötzlich müssen sie um ihr Leben fürchten

Zwei junge Männer warteten nichtsahnend an einer Bushaltestelle in Oldenburg. Plötzlich schlagen hinter ihnen Geschosse in der Glasfassade ein.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes der Ippen-Digital-Zentralredaktion.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Schwerer Unfall: Fahrer wird aus Kleintransporter geschleudert – Wagen brennt völlig aus
Schwerer Unfall: Fahrer wird aus Kleintransporter geschleudert – Wagen brennt völlig aus
Mann stürzt mit E-Bike auf steiler Straße – Retter können nichts mehr für ihn tun
Mann stürzt mit E-Bike auf steiler Straße – Retter können nichts mehr für ihn tun
Hagel zerstört künstlerisch wertvolle Kirchenfenster
Hagel zerstört künstlerisch wertvolle Kirchenfenster
Wanderer stecken in Wolken fest - Bergwacht rettet überforderte Urlauber
Wanderer stecken in Wolken fest - Bergwacht rettet überforderte Urlauber

Kommentare