Schwanger oder nicht? 40-Jähriger bittet Polizei um Vaterschaftstest

Erding/Ingolstadt – „Die Polizei, Dein Freund und Helfer“ – wie weit man diesen Bogen spannen kann, zeigt ein Fall, von dem die Inspektion Ingolstadt berichtet.

Am Sonntagabend ging auf der Wache der Anruf eines 40-Jährigen aus dem Kreis Erding ein. Er berichtete von einem Besuch bei seiner Ex-Freundin in Ingolstadt. Sie habe ihm mitgeteilt, dass sie ein Baby erwarte. Nun wollte der Erdinger mit polizeilicher Unterstützung herausfinden, ob er oder vielleicht ein unbekannter Geliebter der Vater sei. Der Beamte erklärte, dass die Polizei für viele Dinge zuständig sei, aber eben nicht für die Klärung von Vater- oder Schwangerschaften.

Mit dieser Antwort konnte der Mann nichts anfangen und kündigte an, dass er nun vor der Wohnung der gleichaltrigen Ex einen Sitzstreik veranstalten werden. Damit kennt sich die Polizei aus. Um eine Eskalation zu vermeiden, rückte eine Streife zu dem Mehrfamilienhaus aus.

Die Frau gab an, sie habe die Schwangerschaft nur erfunden, um den Erdinger endlich für immer loszuwerden. In Wirklichkeit sie sie nicht schwanger, aber frisch verliebt. Der Ex wurde aufgefordert, als Nicht-Vater in spe das Haus zu verlassen.

ham

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