Acht Kilometer Stau

Drei Lastwagen verunglücken auf A99 - Fahrer hat Riesenglück

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Der Fahrer des weißen Lastwagens wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen.

Drei Lastwagen fahren auf der A99 bei Vaterstetten zusammen, ein Rettungshubschrauber und eine Fahrerkabine lassen zunächst nichts Gutes erahnen. Doch es geht anders aus. 

Vaterstetten - Der Unfall hat sich am Donnerstag gegen 10 Uhr auf der A99 in Fahrtrichtung Nürnberg, auf Höhe der Rastanlage Vaterstetten, ereignet. Wie die Polizei berichtet, waren insgesamt drei Lastwagen in die Karambolage verwickelt, die überraschend glimpflich ausging. 

Ein 54-jähriger Fahrer musste wegen eines Staus seinen 7,5-Tonnen-Brummi abbremsen. Der hinter ihm fahrende ungarische Sattelzugfahrer (47) tat ihm gleich, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Ein wiederum hinter diesem fahrender ungarischer Kraftfahrer (48) reagierte laut Polizei nicht rechtzeitig und fuhr beinahe ungebremst auf den Truck des Vordermanns auf. 

Der Sattelzug wurde komplett zerstört und Diesel floss über die komplette Fahrbahn. Die Kabine des mittleren Lastwagens wurde zerquetscht, der Fahrer eingeklemmt. Rettungskräfte befreiten ihn, ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Münchner Klinik. Offenbar hatte der Mann aber Riesen-Glück. 

Autobahn wurde vollgesperrt bis 12.30 Uhr - acht Kilometer Stau

Nach ersten Erkenntnissen und entgegen erster Angaben von vor Ort ist der Unfallverursacher glimpflich davongekommen und hat sich bei dem Unfall nur leicht verletzt. Ein weiterer Lkw-Fahrer wurde durch den Zusammenstoß ebenso leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. 

Unfall mit Lastwagen auf der A99 bei Vaterstetten: Bilder

Die Autobahn war in diesem Bereich bis 12.30 Uhr für die Bergungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt, gegen 13.30 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt. Acht Kilometer Stau haben sich während der Vollsperrung gebildet. 

An der Unfallstelle waren die freiwillige Feuerwehr Vaterstetten, Parsdorf, Weißenfeld, Haar, Grasbrunn, die Kreisbrandinspektion München, THW, sowie die Autobahnmeisterei Hohenbrunn eingesetzt.

kg

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