Zwischen Feldafing und Pöcking

Schwerer Unfall auf der B2 fordert vier Verletzte - Fahrer war alkoholisiert

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Der verunfallte Skoda nach der Kollision. 

Auf der B2 zwischen Feldafing und Pöcking hat sich am Samstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und insgesamt vier Verletzten ereignet.

Pöcking - Der schwere Unfall auf der B2 ereignete sich am Samstag gegen 15 Uhr. Wie die zuständige Polizeiinspektion Starnberg am Abend dem Starnberger Merkur auf Anfrage mitteilte, war ein 50 Jahre alter Mann mit einem in München zugelassenen Skoda zu dem Zeitpunkt unterwegs in Richtung Weilheim. In einer Rechtskurve kurz nach dem Tunnel Pöcking verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links auf die Gegenfahrbahn.

Dort kam ihm ein Ford Fiesta entgegen. Dessen Fahrerin (36) versuchte zwar, dem Skoda auszuweichen, dennoch touchierten sich beide Fahrzeuge. Der Ford geriet daraufhin in den Graben und blieb schließlich im nahen Wald liegen.

Der Skoda-Fahrer steuerte wieder auf seine Fahrspur - und erfasste nun frontal einen entgegenkommenden VW-Bus aus Weilheim, dessen Fahrerin (41) noch versucht hatte, der Situation auszuweichen.

Die Bilanz des Unfalls: Die beiden Pkw-Fahrer erlitten Verletzungen und kamen mit dem Sanka in nahe gelegene Kliniken. Die Insassen des VW-Bus‘ - neben der Frau auch ein 40 Jahre alter Mann - wurden schwerer verletzt und mussten mit dem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser geflogen werden. Immerhin: Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei bei keinem der Verletzten.

Mögliche Unfallursache: Der Skoda-Fahrer war Polizeiangaben zufolge alkoholisiert. Deswegen zogen die Beamten auch keinen Unfallsachverständigen hinzu.

Während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten war die B2 etwa drei Stunden lang in beiden Richtungen gesperrt. Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst unter anderem auch die Freiwilligen Feuerwehren Pöcking und Feldafing.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version des Textes war noch fünf Verletzten die Rede. 

Auch die Feuerwehr wurde sofort zum Einsatzort berufen, um erste Hilfe zu leisten. 

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